Heute sind wir bei strahlend schönen Wetter erst um halb 11 vom Parkplatz Zicker Reith am Hengstpass weggegangen. Zuerst geht die Wanderung eine Forststraße entlang bis man über eine Kuhweide zum Wasserklotz geht. Heute war Almabtrieb, also sind ab sofort keine Kühe mehr auf der Weide… Vom Fuße des Wasserklotz geht es dann fast senkrecht eine Stunde auf den Spitz hinauf. Dort wachsen nur noch Latschenkiefern wodurch das traumhafte Rundumpanorama durch nichts verstellt ist. Heute war die Fernsicht nicht so toll, aber man sieht hier angeblich an manchen Tagen bis Linz. Trotzdem war es traumhaft - und bis zu unserer Hütte sieht man auch :)
Wir haben dann auch noch eine alternative Route zurück gefunden und sind nach fünfeinhalb Stunden wieder beim Auto gewesen. 4.5 Stunden laut Homepage vom Pyhrn-Priel-Tourismus, 5.5 gebraucht - das passt!
Dauer: 5.5 Stunden
Länge: 9.2 Kilometer
Höhenmeter: 476m
Niedrigster Punkt: 980m
Höchster Punkt: 1460m
Und hier noch die Fotos:
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Von der Wurzeralm zur Dümlerhütte
Nachdem heute endlich wieder mal schönes Wetter war, haben wir den Tag gut ausgenützt. Gleich in der Früh sind wir mit der ersten Bahn auf die Wurzeralm hinaufgefahren. Von dort sind wir über die Alm und über den Halssattel zur Dümlerhütte gewandert. Mit einer Suppe und einer Portion Käsespätzle haben wir uns gestärkt und sind dann auf gleichem Wege wieder zurückgewandert.
Dauer: 7 Stunden (inklusive Mittagsrast)
Länge: 8.6 Kilometer
Höhenmeter: 463m
Niedrigster Punkt: 1364m
Höchster Punkt: 1599m
Und hier gehts noch zu den Fotos:
Spaziergang zum Gleinkersee
Heute ist anscheinend der langersehnte Sommer für einen Tag wieder zurückgekommen. Bei sonnig heißen 25 Grad sind wir zum Gleinkersee spaziert, haben uns dort sehr gut verköstigt (David hatte Bratl von der Gleinkersau und ich den Seekuh Burger - ja die standen so auf der Karte) und sind nachdem wir Miku gebadet haben wieder zurückgewandert. Leider hat Miku auf dem Heimweg totes Tier gefunden, in dem sie sich mit Genuss gewälzt hat. Jetzt haben wir alle drei nochmal gebadet…
Schleierfall
Bei super sonnigen 20 Grad waren wir heute vier Stunden wandern. Von Unterlaussa aus sind wir, zuerst das Weisswasser und dann den Schwarzen Bach entlang, bis zum Schleierfall und wieder zurück gegangen. Obwohl die Steigung minimal war sind die zwei Stunden zurück dann ganz schön in die Beine gegangen.
Tag 4, 5 und 6 - Kanzelwand, geniales Älplerfrühstück und Breitachklamm
Am vierten Tag waren wir auf der Kanzelwand. Aber diesmal nicht zu Fuß sondern mit der Bergbahn. Dafür haben wir es uns nicht nehmen lassen zusätzlich noch auf den Gipfel zu steigen und die Aussicht zu genießen!
Am nächsten Taga von 9-11:30 haben wir uns für das Älplerfrühstück auf der Alpe Melköde angemeldet. Also sind wir mit nur einem Kaffee im Magen das Schwarzwassertal entlang spaziert und sind dann auch um halb 10 am Ende des Tals angelangt. Auf einem schattigen Plätzchen mit Blick auf ein weites Tal und die umliegenden Berge (Hoher Ifen und das schon mal bestiegene Walmendinger Horn) durften wir ein Frühstück genießen, das seinen Namen echt verdient hat!
Was wir alles so bekamen:
- Kaffee mit frisch gezapfter Kuhmilch
- Brot und selbstgemachte Butter
- selbstgemachter Käse - 2 Sorten
- Kräuterjoghurt mit Wiesenkräutern aus dem Tal
- Leberwurst, Speck, Wurst und Salami aus der Region
- Riebern - das klassische Älplerfrühstück - Weizengrießbrei, der am Vortag mit Milch und ein bisschen Salz gekocht wird und gerade als wir ankamen in der Pfanne in Butter angebrutzelt wurde. Den kann man nachher noch Zuckern, wenn man möchte, ist aber nicht nötig!
- ein ofenfrischer Striezel
- selbstgemachte Marmeladen: Erdbeer, Erdbeer-Rhabarber, sowie Löwenzahngelee
- selbstgemachtes Joghurt (ein Genuss!) mit Erdbeeren
Wir haben fast 2 Stunden lang gefrühstückt mit wunderschöner Aussicht und dann haben wir uns drei Schritte weiter zu einem kleinen Wasserfall bewegt um zu verdauen. Miku hat der Teil natürlich besser gefallen.
Danach sind wir gemütlich zurückspaziert und haben den Nachmittag faulenzend zuhause verbracht.
Nach einem nicht so tollen aber ganz passablen Frühstück zuhause sind wir gestern mit dem Walserbus zur Breitachklamm gefahren. Der Walserbus ist in der Gästekarte inkludiert aber naja, das Auto war gemütlicher. Vollgestopft und heiß sind wir bis zur Station Walserschanz gefahren von wo aus wir dann den gut befestigten Spazierweg bis zum Eingang der Klamm hinuntermaschiert sind. Die Klamm ist total beeindruckend und angeblich “eine der tiefsten und schönsten Felsenschluchten Mitteleuropas”. Und ja tief und schön war sie allemal! An der engsten stelle konnte man nur noch einen winzigen Streifen Licht über sich erkennen und unten war das tosende Wasser schmal und auch recht weit weg. Da wundert es einen kaum, dass 2005 bei einem Hochwasser der Weg 6 Meter unter Wasser stand - irgendwie beängstigend. Was die Idylle ein bisschen gestört hat waren die Massen an Menschen. Wir waren keinen Augenblick alleine - immer von anderen Touristen umringt. Und wir sind mindestens 20 anderen Hunden begegnet - was auf einem 1 Meter breiten Weg eine gewisse Herausforderung ist, vor allem da Miku an manchen Stellen ganz schön Panik hatte und auf gar keinen Fall nah an den Rand wollte. Wobei - so schlimm kann es für sie nicht gewesen sein, denn ein paar Meter weiter hat sie wieder neugierig die Nase über die Kante gestreckt und hinuntergeschaut. Auf dem Rückweg haben wir dann noch in Riezlern bei Michels Steakhouse haltgemacht. Da aber auf der Karte stand, dass das Lamm das es hier gibt vom Sohn der Wirtin selbst in einem anderen Tal aufgezogen wird, habe ich mich für das Lamm entschieden - es war herrlich!