Tempel und Straßenkunst in Penang  0

Heute sind wir morgens durch die Straßen spaziert auf der Suche nach der berühmten Straßenkunst von Penang. Einerseits gibt es hier Wandbilder, die oft mit Gegenständen kombiniert sind, andererseits gibt es hier Comic Kunst aus Metallstäben:

Die Kunstwerke, die wir aufsuchten, lagen alle auf dem Weg zu unserem ersten Ziel – der Altstadt, die auch UNESCO Weltkulturerbe ist.

Dann sind wir mit dem Taxi weiter zu dem Thai Buddhistischen Tempel und dem Burmesischen Buddhistischen Tempel gefahren, die sich gegenüberliegen. Der Thai Tempel zeichnet sich dadurch aus das alles glitzert und blinkt. Außerdem hat er eine der größten liegenden Buddhastatuen der Welt – 33m lang.

Der Burmesische Tempel hat statt einer liegenden, eine stehende Buddhafigur. Und nicht mit Gold und Glitter sondern in einer wunderschönen mit Holzschnitzereien verzierten Halle!

Nach einem vietnamesischen Mittagessen in einem gut gekühlten Einkaufszentrum, haben wir uns nochmal auf die Suche nach einigen Straßenkunstwerken begeben. Am Abend waren wir dann im Red Garden Thailändisch essen.

Hier die Fotos:

Ankunft in Penang  0

Heute haben wir den Tag langsam angehen lassen, da wir um die Mittagszeit nach Penang geflogen sind. Nach einem Kaffee im Starbucks und einem letzten Blick über den Hafen sind wir zum Flughafen aufgebrochen.

In Penang wohnen wir in einem alten Colonialstil Hotel. Das ganze Haus und das Zimmer sind super interessant. Gleich zu Beginn wurden die Koffer per Seilzug in den ersten Stock gezogen, was uns sehr amüsiert hat.

Die Stadt Penang hat viele einstöckige Häuser die superschön im ersten Stock sind – mit Fensterläden.

Eine Moschee haben wir auch gefunden.

Und dann sind wir bis zu zum Fischerdorf gewandert – das ist noch ein traditionell erhaltenes Stelzendorf mit Holzstegen! Super interessant!

Zurück beim Hotel sind wir dann noch Dim Sum essen gegangen. Das Lokal im billigen Bahnhofshallen-Stil war voll mit Asiaten, was ein gutes Zeichen ist! Das Essen war echt gut! Toll!

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Poring Schwefelquelle  0

Heute sind wir frühmorgens aufgewacht in der Hoffnung Mount Kinabalu im Morgenrot zu sehen, leider gab’s kein Morgenrot – aber ich habe etwas anderes interessantes gefunden – Atlaskäfer!

Nach dem Frühstück und einer kurzen Fahrt sind wir bei den Poring Schwefelquellen angekommen. Die sind auch Teil des Naturreservats. Wir sind sogleich an den Quellen vorbei und den Berg hinauf gewandert zum Baumkronenweg. Auf schaukelnden schmalen Hängebrücken durften wir ganz oben durch die Baumwipfel gehen, oder schwanken…

Das hier ist übrigens eine Art Baum die bis zu 100m hoch wird – dieser ist jedoch nur ein Halbwüchsiger:

Nachdem wir ganz verschwitzt wieder unten angekommen sind – nicht vor Angst, sondern weil heute mal zur Abwechslung die Sonne heraußen war – sind wir in den Schmetterlingsgarten gegangen.

Malay Lacewing (Cethosia Hypsea), frei übersetzt Malayischer Spitzenflügel (so wie die Spitze, die man klöppelt):

Common Tree Nymph (Idea stolli logani), frei übersetzt Gewöhnliche Baumnymphe:

Black and White Helen (Papilio Nephelus), frei übersetzt die Schwarzweiße Helene:

Dann haben wir uns endlich in die Schwefelquellen gewagt, aber das Wasser war dann doch zu warm und wir sind ins kalte Schwimmbecken zum Abkühlen gegangen – dann hat es auch noch zu regnen angefangen, doch der Regen war wärmer als das Wasser!

Nach einem Mittagessen haben wir uns auf dem Heimweg gemacht – und da hatten wir nochmal riesen-Glück! In einer kleinen privaten Farm am Straßenrand blühten doch glatt im Wald zwei Exemplare der Rafflesie – genauergesagt die Rafflesia Keithii. Die Rafflesie – auch Stinkeblume genannt, dank dem Aasgeruch – hat die größte Blüte der Welt! Und sie ist auch noch super selten! Die Rafflesie braucht ganz spezielle Gegebenheiten – unter anderem eine spezielle Lianenart – Tetrastigma. Diese Liane hat Wasser in sich – man kann angeblich im Dschungel überleben, wenn man eine findet, da Trinkwasser rausrinnt, wenn man sie anschneidet – und die Rafflesie ist eine Schmarotzerpflanze, die sich in dieser Liane ansetzt. Dann braucht sie so ca. 1 Jahr und viel Glück, dass sich eine Blüte bildet. Und die blüht dann nur maximal eine Woche bis sie verfault. Wir haben viele verfaulte Blüten rundherum gesehen, auch verfaulte Knospen, da die meisten nicht aufgehen. So genug geschwafelt! Hier sind die beiden:

Und dem nicht genug, am Rückweg haben wir noch eine curved spiny spider (Gasteracantha arcuata) – frei übersetzt gekrümmte dornige Spinne – gefunden:

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Kinabalu Naturreservat – Orchideengarten  0

Am Sonntag sind wir um 8 in der Früh abgeholt worden. Es war eine exklusiv-Tour an der nur wir beide teilgenommen haben, weil jetzt gerade nicht wirklich Urlaubssaison hier ist. Wir sind direkt Richtung Mount Kinabalu losgefahren. Mit seinen knapp über 4000m ist Mount Kinabalu der höchste Berg Malaysiens und der 20. in der Weltrangliste.

Unser Ziel war nicht der Gipfel, sondern das UNESCO Weltkulturerbe – das Kinabalu Naturreservat. Vorher machten wir aber natürlich noch zwei Stopps. Der erste war in Tamparuli wo wir über eine Hängebrücke in den Ort spaziert sind. Dort habe ich mich dann über eine Durianfrucht getraut. Die auch als Stinkfrucht bekannte asiatische Frucht, riecht nach Käse und schmeckt süß und sehr cremig (fast wie Buttercreme) mit einem starken Zwiebelaroma im Nachgeschmack… So schau ich aus, wenn ich da reinbeisse und mich die ganzen Einheimischen (die diese Frucht lieben) beobachten:

Der zweite Stopp war dann in Nabalu, wo es einen Aussichtspunkt zum Mount Kinabalu gibt. Der Berg hat sich leider zum Teil in Wolken gehüllt. In Nabalu waren jede Menge Straßenhunde und ein Handwerksmarkt in einem traditionellen Langhaus.

Dann ging’s auch schon direkt zum Park. Der Park liegt auf 1500m Seehöhe und somit war die Temperatur angenehm erträglich, da unter 20 Grad. Wir haben uns direkt in den Orchideen und Heilpflanzen Garten aufgemacht. Hie gibt es ca. 4500 Pflanzenarten, darunter 1500 Orchideen, von denen es 77 Arten nur hier in Kinabalu gibt.

Die kleinste Orchidee nennt sich Pinhead (Stecknadelkopf) – und das erklärt wohl, wie groß sie ist:

Die teuerste Orchidee (der Welt) ist die Rothschild Orchidee und die gibt es auch nur hier – Paphiopedilum rothschildianum. Sie ist vom Aussterben bedroht, wächst nur hier und braucht 15 Jahre bis sie blüht. Und wir haben super Glück gehabt, dass auch welche geblüht haben!

Nach einem Mittagsbuffet sind wir weiter zu den Sabah Teegärten gefahren und haben uns einquartiert. Ein kleiner Spaziergang, ein Abendessen und dann ab ins Bett.

Fotos hier:

Kota Kinabalu – Schiffahrt  0

Nachdem wir jetzt zwei Tage praktisch ohne Internet waren, bin ich jetzt am nachholen.

Am Samstag sind wir am Vormittag nach Sabah geflogen. Sabah ist der malaysische Teil der Insel Borneo. Nicht lange nach unserer Ankunft wurden wir auch schon abgeholt um eine Abendfahrt mit dem Boot an der Küste entlang zu machen.

Zuerst ging es zu dem Seedorf an der Gaya Insel. Das ist ein ganzes Dorf mit drei Moscheen und vielen Häusern, die alle auf Stelzen im Meer vor der Insel gebaut sind.

Dann haben wir aufs Abendrot gewartet, was aber nicht wirklich passiert ist…

Auf der Rückfahrt haben wir die Hafenpromenade mit Nacht-Markt und einige Fischkutter gesehen. Hier geht’s zu den Fotos: