Foto der Woche 7  0

Dieses mal war das Thema “Liebe”, da wir ja Valentinstag hatten die Woche. Für den Valentinstag haben wir im Büro zwei Dinge unter einen Hut gebracht – unsere Büropflanzen mussten umgetopft werden und wir wollten den Valentinstag zelebrieren. Also haben wir die Arbeit unter das Thema Pflanzenliebe “Plant Love” gestellt und 6 KollegInnen haben mir geholfen das Zustande zu bringen. Als Dankeschön habe ich ihnen kleinen Sukkulenten geschenkt!

Foto der Woche 6  0

Die Vorgabe für das Foto der Woche war diesmal “Manuell”. Man sollte alle Einstellungen der Kamera auf Manuell setzen und dann ein Foto machen. Damit war das Thema frei wählbar. Am Mittwoch haben wir im Büro Chinesisch Neujahr gefeiert. Alle Mitarbeiter haben ein kleines Geldkuvert mit 2$ bekommen, wir hatten Chinesisches Dim Sum zu Mittag, Obst das zu Neujahr serviert wird, und Kekse aus dem Chinaladen. Und natürlich habe ich das Büro dekoriert. Somit konnte ich ein Foto von unseren Chinesischen Lampions machen.

Eine Woche in Portland  0

Wir hatten ein Treffen unseres Teams in Portland und so bin ich eine Woche lang in Amerika gewesen.

Am Samstag bin ich von Belfast über London und Vancouver nach Portland geflogen. Ich wurde gewarnt, dass ich in Vancouver die Amerikanische Immigrationsbehörde über mich ergehen lassen muss und ich dort wahrscheinlich 3 Stunden brauchen werde. Ich hatte nur eine Stunde Zeit bis zum Weiterflug, also habe ich mich schon darauf eingestellt, dass ich es nicht gleich nach Portland schaffe und habe mir schon mal ein Notpackerl Gewand in meinen Rucksack gestopft.

Der Flug war ereignislos. Im Flugzeug nach Vancouver habe ich dann auf meine Boarding Card vom Anschlussflug nach Portland geschaut und war schwer verwundert – ich hatte drei Stunden Zeit in Vancouver… komisch, ich war mir 100% sicher, dass ich nur eine knappe Stunde hatte. Nach weiterem Recherchieren war mein Verdacht bestätigt – das Personal in Belfast hat mir ohne mich zu fragen auf einen späteren Flug gebucht. Und gut war’s. Ich habe zwar bei weitem keine drei Stunden gebraucht, aber alleine das Aussteigen aus dem riesen Flugzeug und das spazieren durch den Flughafen haben gereicht, dass ich trotz ultra-schneller 15 Minuten durch die amerikanische Einreise, meinen Original Flug knapp verpasst hätte.

So war ich zwar totmüde, als ich in Portland angekommen bin, aber ich war zumindest am Samstag dort und konnte am nächsten Tag mit auf die geplante Weinverkostung gehen.

Nach einem frühen Aufbruch um 8 Uhr waren wir um 10 Uhr bereits beim ersten Weinbauern im Willamette Tal – Bergström. Wir haben dort in einem super netten mit Weinfässern umstellten Plätzchen eine Reihe von Rotweinen sowie einen Chardonnay vorgesetzt bekommen. Die Weine waren allesamt unglaublich gut. Ich habe Rotweine eigentlich nicht so gerne aber die Pinot Noirs waren super toll!

Und dann brachte sie den Chardonnay! Oh mein Gott war der gut! Ich habe noch nie so einen tollen Wein getrunken! Und natürlich konnte ich es mir nicht entgehen lassen, mir drei Flaschen Wein zu kaufen – aber ich musste sparsam sein, es waren noch zwei weitere Weinbauern auf der Liste.

Dann sind wir weitergefahren und haben bei Natalie’s Weingarten haltgemacht. Eine kleine Hütte inmitten von Moosbewachsenen Bäumen. Auch hier der Pinot Noir sehr gut, aber nicht ganz so gut wie beim ersten Weinbauern. Also habe ich nur eine Flasche gekauft

Nach weitern 5 Gläschen war es Zeit für ein Mittagessen. Und wir sind auf Empfehlung des Wirten in ein italienisches Lokal gegangen. Sie hatten ausgezeichnete Pasta dort! Super Zwischenstopp!

Dann auf zum letzten Weinbauern – Ponzi. Dieses Lokal war eher auf modern getrimmt. Super Atmosphäre, angeblich super Aussicht (wir hatten Nebel, daher ist das unbestätigt), aber leider waren die Weine nicht mehr so gut. Wenigstens musste ich nicht noch weiter Flaschen Wein kaufen!

Die restliche Woche war dann Großteils Arbeit angesagt – wir hatten viele Besprechungen und Arbeitstreffen und haben super viel weitergebracht!

Interessante Sachen, am Dienstag Abend waren wir bei einem Pub Quiz – das habe ich schon in Irland kennengelernt (bzw. davon gehört) aber aus Österreich kenne ich das nicht. Man sitzt im Pub zusammen und es werden Fragen gestellt und man muss in seiner Gruppe Antworten finden und dann abgeben, wir haben leider nicht den ersten Platz geschafft und ich weiß auch nicht was man gewinnen kann… aber es war trotzdem spaßig – und feuchtfröhlich. Das Kopfweh am nächsten Tag war nicht so gut…

Am Mittwoch waren wir im Büro von Airbnb und haben uns angesehen, wie die so ihre Mitarbeiter bei Laune halten. Ihr Büro ist super stylisch eingerichtet. Jedes Besprechungszimmer ist einem Airbnb Haus nachgebildet. Und Highlight war ein 2-3 Meter großer Eisbär-Hai, den ein Mitarbeiter in monatelanger Arbeit geschnitzt hat und ans Büro gespendet hat.

Am Freitag haben wir nicht mehr gearbeitet. Am Vormittag sind wir gemeinsam zu einem gemeinnützigen Verein, der Chelsea Hicks Foundation, gefahren und haben Freiwilligenarbeit geleistet. Chelsea Hicks ist ein Mädchen, das als Kind an Krebs gestorben ist. Ihre Eltern haben ihr ins Spital Kostüme gebracht um sie aufzumuntern und das hat allen Kindern dort gefallen. Jetzt verschenken sie Kostüme an schwerkranke Kinder und deren Geschwister um ihnen ein bisschen Zeit zu vertreiben. Und wir waren im Warenlager und haben Kostüme nach Alter und Thema sortiert und sie hübsch auf Kleiderstangen drapiert.

Nach einem Mittagessen in einem Taco Lokal sind wir in einen Escape Room gegangen. Das Thema war Alien Zoo. Wir wurden in ein Zimmer eingesperrt. Wir waren Schauobjekte in einem Zoo für Ausserirdische und mussten ausbrechen. Das ganze war zwei Zimmer groß und es waren unzählige Rätsel zu bewältigen. Nach einer Stunde und einer Minute haben wir es hinaus geschafft! Es hat super Spaß gemacht!

Am Samstag bin ich dann auch schon wieder abgeflogen: Portland – Vancouver – London – Belfast. Sonntag um 5 bin ich dann totmüde in Belfast angekommen und habe super geschlafen!

Hier alle Fotos:

Foto der Woche 5  0

Dieses Thema war suuuuper schwer für mich – Porträt eines Fremden. Also hab ich mir vorgenommen in Portland das anzugehen. Am Sonntag waren wir bei einer Weinverkostung und ich dachte, da kann ich den Wirten fragen, ob ich ein Foto machen darf. Ich hab mich nicht getraut… Die Woche ging dem Ende zu und ich hatte Frühstück mit einer Kollegin Donnerstag morgen. Als wir mit dem Essen fertig sind und aufstehen, kommt ein Bursche vom Nachbartisch zu mir und fragt ob er ein Foto mit mir schießen darf, weil er meine Haarfarbe so toll findet. Und ich hatte gerade noch genug Hirn einem Mädel in seiner Gruppe mein Handy zu geben, damit ich auch ein Foto habe. Und so habe ich es doch geschafft!

Hier das Foto, links Heather, die Assistentin meines Chef’s Chefs, und rechts der junge Mann der mir mein Foto verschafft hat.