Posts by Category : Gedanken

9. Dezember  0

Zeig ein bisschen Nächstenliebe

Schau dich nach einer Möglichkeit um etwas hilfreiches oder großzügiges für einen anderen Menschen zu machen – aber mach es anonym!

Es kann alles mögliche sein – wasch das Geschirr von jemandem ab, lass eine Schokolade am Tisch eines Kollegen liegen, oder wirf Müll weg, den du rumliegen siehst. Egal wie groß oder klein diese Tat ist, sag auf gar keinen Fall jemandem etwas davon.

Widerstehe der Versuchung deine nette Tat zu verbreiten und genieße die innere Befriedigung etwas wirklich selbstloses getan zu haben!

8. Dezember  0

Schau einen Weihnachtsfilm

Das Fernsehen sollte mittlerweile voll von Weihnachtsfilmen sein. Deine Aufgabe ist es dir einen Weihnachtsfilm anzusehen, aber anstatt die Geschichte als pure Unterhaltung an dir vorbeirauschen zu lassen, sieh achtsam zu.

Gib dem Film deine volle Aufmerksamkeit. Gib dein Handy ausser Reichweite und iss und trink nicht während du schaust – lass dich voll vereinnahmen von der Geschichte, den Themen, den Bildern, der gesamten Aufführung.

Konzentriere deine Gedanken auf deine Gefühle durch die Geschichte hinweg. Achte auf deinen Körper. Ändert sich deine Körpersprache durch den Film? Verspannst du dich bei aufregenden Szenen? Werden deine Augen nass in sentimentalen Momenten? Mach eine geistige Notiz davon.

Das ist ein Beispiel für achtsames Verhalten zu Zeiten, wenn wir normalerweise abschalten. Voll anwesend sein im Film kann dich dazu bringen Dinge zu bemerken, die du sonst nicht bemerkt hättest.

7. Dezember  0

Iss achtsam

Egal ob es ein Weihnachtskeks oder ein Stück Schokonikolo ist, nimm dir heute Zeit um deine Lieblings-Weihnachts-Süßigkeit achtsam zu essen und somit voll zu erleben!

1) Bevor du anfängst, denke über deine Auswahl an Weihnachts-Leckerei nach: Woher kommt sie? Wie wurde sie gemacht? Welche Inhaltsstoffe sind drinnen?

2) Fühl dich nicht schuldig, dass du dir etwas gönnst aber vermeide zu viel davon zu essen.

3) Bevor du isst, verwende deine anderen Sinne. Wie sieht dein Essen aus? Wie riecht es? Wie fühlt es sich an? Rinnt dir das Wasser im Mund zusammen? Knurrt dein Magen? Erlebe diesen Moment der Vorfreude zur Gänze.

4) Mach den ersten Bissen, aber kau nicht gleich, nimm dir Zeit. Lass ihn ein bisschen auf der Zunge liegen. Dann kaue langsam. Beobachte das Gefühl und den Geschmack. Das Gefühl von jedem Bissen in deinem Mund.

5) Beobachte auch deine Gefühle. Wie fühlst du dich?

Diese Aufgabe zeigt uns wie sehr man etwas genießen kann, wenn man sich Zeit dafür nimmt!

6. Dezember  0

Übe achtsames Warten

Es kann eine lange Schlange von vorweihnachtlichen Einkäufern in einer Boutique oder einem Supermarkt sein, es kann ein Verkehrsstau sein auf dem Weg in die Stadt, es kann auch etwas gänzlich unerwartetes sein; aber irgendwann in dieser Weihnachtszeit wirst du auf etwas warten müssen. Statt diese erzwungenen Pausen als etwas Frustrierendes und Lästiges zu sehen, nutze sie zu deinem Vorteil und nimm sie als Möglichkeiten Achtsamkeit zu üben.

Wenn du in einer Schlange wartest, lenke deine Gedanken auf deinen Atem. Blick dich um, sieh was um dich herum passiert. Was siehst du, hörst du, fühlst du, riechst do? Lenke deine Aufmerksamkeit auf die anderen Menschen um dich herum, lausche den verschiedenen Geräuschen. Bedenke jegliche gegenwärtigen körperlichen Gefühle, sowie Emotionen die du spürst.

Sie dich um nach Pausen in deinem Leben in welchen du das tun kannst – wenn der Computer hängt, das Wasser für den Tee kocht, du auf den Bus wartest…

Versuche im Moment zu sein und ihn zu genießen anstatt ungeduldig darauf zu warten, dass er vorbeigeht!

5. Dezember  0

Zum Krampus heute ist die Aufgabe:

Schreibe eine Liste an das Christkind

Nicht so eine wie ein Kind schreiben würde. Diese Liste soll eine achtsame freie Schreibübung werden. Nimm einen Stift und eine Seite Papier und nimm dir 30 Minuten Zeit.

Ohne dich mental vorzubereiten, beginn die Sachen aufzuschreiben, die du dir am meisten vom Christkind wünscht. Aber denke weiter als Geschenke – beziehe all die immateriellen Aspekte mit ein: die Gefühle die du haben möchtest, die Situationen die du willst das passieren.

Mit jedem Punkt auf deiner Liste fokussiere deine Gedanken nur auf diesen einen Gedanken und lass deine Gedanken weiter gehen und sieh wo du ankommst. Erforsche die Gründe hinter deinen Wünschen und schreib weiter was dir einfällt.

Es kann die Hoffnung auf eine harmonische Familienzusammenkunft sein; oder du würdest Weihnachten gerne durch die Augen eines Kindes sehen. Was auch immer in den Sinn kommt, schreib es auf.

Und mach dir keine Sorgen, wenn du vom Thema Weihnachten wegdriftest. Das einzige Ziel ist es deine Gedanken zu Papier zu bringen und zu sehen wohin sie dich führen.

Gedanken zu Ende denken und weiter zu führen als du normalerweise würdest kann eine sehr entspannendes und aufschlussreiches Erlebnis sein.

4. Dezember  0

Geh auf einen achtsamen Spaziergang

In einer idealen Welt liegt jetzt ein weicher Teppich von frischem weißem Schnee. Egal ob das bei dir so ist oder nicht, zieh dich warm an, geh raus und geh einfach los!

1) Am Anfang fokussiere deine Gedanken auf das physikalische Gefühl des Gehens. Fühle die kalte, frische Luft beim Atmen. Bemerke wie sich deine Füße heben und senken, die Bewegung in deinen Beinen und deinem Körper. Wenn du Glück hast und Schnee liegt kannst du auch hören und fühlen wie der Schnee unter deinen Schuhen zusammengedrückt wird.

2) Weite deine Aufmerksamkeit langsam auf die Umgebung aus. Sie dich um – was siehst du, riechst du, hörst du in/an jedem Ding das deine Aufmerksamkeit erweckt? Denke über die Gefühle und Emotionen nach die diese Dinge in dir erwecken. Schenke den Dingen die deine weihnachtlichen Gefühle erwecken spezielle Aufmerksamkeit!

3) Du brauchst keine vorgeplante Route. Wenn du gehst ohne ein Ziel zu haben dann kommst du aus deiner Routine raus und kannst neue Dinge entdecken.

4) Am Ende deines Spaziergangs richtest du deine Aufmerksamkeit wieder auf das physikalische. Werde langsamer und bleibe stehen. Bleib still stehen für einen Moment. Dann gehe weiter in deinem Tagesablauf!

Ein achtsamer Spaziergang ist nicht nur eine schöne Vorweihnachtsaktivität, es hilft dir auch deinen Körper und deine Vitalität wertzuschätzen.

3. Dezember  0

Höre ein Weihnachtslied

Für diese Achtsamkeitsübung musst du nur dein Lieblingsweinachtslied auswählen. Wenn du kein Weihnachtslied hast, dass dir gefällt, dann tut es jeder andere Song auch.

1) Setz dich gemütlich hin, setz dir Kopfhörer auf und schließ deine Augen.
2) Bevor du Start drückst, versuche alle deine bisherigen Ideen zu dem Lied zu vergessen. Versuche das Lied so zu hören, als ob du es zum ersten mal hörst.
3) Starte das lied und höre intensiv zu. Erkunde alle Töne. Versuche Instrumente und Stimmen voneinander zu trennen. Genieße wie die verschiedenen Töne der Elemente miteinander harmonieren und interagieren. Bemerke etwas in dem Lied das du noch nie zuvor bemerkt hast.
4) Achte auf deine Gedanken und Emotionen, die dieses Lied in dir hervorruft. Wie fühlst du dich? Kommen bestimmte Erinnerungen auf? Was an dem Lied magst du? Welcher Teil bringt dich in weihnachtliche Stimmung?

Mach dir keine Sorgen falls deine Gedanken davonwandern. Du kannst einfach noch ein zweites mal das Lied hören!

2. Dezember  0

Atme tief und entspann dich!

Die Übung heute ist eine Basisübung für Meditation. Setze dich an einen gemütlichen Platz, die Füße am Boden, den Rücken angelehnt. Stell deinen Wecker auf 5 Minuten.

Schließ die Augen und atme tief durch die Nase ein, halte den Atem und zähle langsam bis 3, atme durch den Mund aus, zähle wieder bis 3 bevor du das nächste mal durch die Nase einatmest.

Fokussiere deine Gedanken auf den Atem, das Gefühl in der Nase, die Bewegung deines Bauches und Brustkorbs.

Wenn deine Gedanken in die Ferne streifen, dann beobachte sie kurz, bemerke dass du abgelenkt warst. Dann fokussiere wieder auf den Atem!

Achtsamkeits-Adventkalender  0

Einen schönen ersten Advent euch allen. Ich habe heuer statt einem Schoko-Adventkalender einen Achtsamkeits-Adventkalender gekauft. Achtsamkeit kann einem das Leben so viel schöner machen. Jeden Tag gibt es im Kalender eine Aufgabe, die mit dem Thema Achtsamkeit zu tun hat. Ich werde hier posten was es ist – probiert es doch aus. Jetzt ist die beste Zeit dafür!

Aufgabe 1 – Schau aus dem Fenster!

Das Thema ist achtsames Sehen. Setz dich zu einem Fenster für 5 Minuten (stell dir einen Wecker) und sieh einfach nur hinaus.

Zuerst: Kannst du etwas sehen, dass mit Weihnachten zu tun hat? Frost am Boden? Weihnachtsdekorationen? Irgendwelche Zeichen, dass Weihnachten bald kommt? Fokussiere auf diese Dinge – geben sie dir ein weihnachtliches Gefühl? Steigern sie deine Vorfreude? Welche Gedanken und Gefühle erzeugen sie in dir.

Dann: Sieh dir alle anderen Dinge die du siehst genau an. Für jedes Objekt, egal wie bekannt es dir ist, beobachte genau welche Form es hat, die Farbe(n), die Strukturen und Oberfläche.

Sieh wie die Umgebung mit den Elementen interagiert, z.B. wie der Wind die Äste in den Bäumen bewegt. Versuche dir vorzustellen wie dieser Ausblick aus deinem Fenster für jemanden ist, der noch nie diese Dinge gesehen hat.

Diese Achtsamkeitsübung hilft dir deine Umgebung wirklich zu sehen und schätzen zu lernen und auch zu erkennen wie komplex sie ist und wieviel darin passiert.