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Cregagh Glen und Lisnabreeny Hill  0

Keine 10 Minuten von uns entfernt ist ein kleines Glen entlang dem Cregagh Fluss. Super Weg mit Brücken, Stegen und Stiegen.

Weiter oben kommt man dann durch einen kleinen Tunnel in den Lisnabreeny Park. Dort geht es dann zwischen Kuhweiden auf den von blühendem Stechginster überwachsenen Lisnabreeny Hügel auf dem man dann die Aussicht genießen kann.

Zum Abschluss waren wir dann noch Pizza essen!

Hier sind alle Fotos:

Poring Schwefelquelle  0

Heute sind wir frühmorgens aufgewacht in der Hoffnung Mount Kinabalu im Morgenrot zu sehen, leider gab’s kein Morgenrot – aber ich habe etwas anderes interessantes gefunden – Atlaskäfer!

Nach dem Frühstück und einer kurzen Fahrt sind wir bei den Poring Schwefelquellen angekommen. Die sind auch Teil des Naturreservats. Wir sind sogleich an den Quellen vorbei und den Berg hinauf gewandert zum Baumkronenweg. Auf schaukelnden schmalen Hängebrücken durften wir ganz oben durch die Baumwipfel gehen, oder schwanken…

Das hier ist übrigens eine Art Baum die bis zu 100m hoch wird – dieser ist jedoch nur ein Halbwüchsiger:

Nachdem wir ganz verschwitzt wieder unten angekommen sind – nicht vor Angst, sondern weil heute mal zur Abwechslung die Sonne heraußen war – sind wir in den Schmetterlingsgarten gegangen.

Malay Lacewing (Cethosia Hypsea), frei übersetzt Malayischer Spitzenflügel (so wie die Spitze, die man klöppelt):

Common Tree Nymph (Idea stolli logani), frei übersetzt Gewöhnliche Baumnymphe:

Black and White Helen (Papilio Nephelus), frei übersetzt die Schwarzweiße Helene:

Dann haben wir uns endlich in die Schwefelquellen gewagt, aber das Wasser war dann doch zu warm und wir sind ins kalte Schwimmbecken zum Abkühlen gegangen – dann hat es auch noch zu regnen angefangen, doch der Regen war wärmer als das Wasser!

Nach einem Mittagessen haben wir uns auf dem Heimweg gemacht – und da hatten wir nochmal riesen-Glück! In einer kleinen privaten Farm am Straßenrand blühten doch glatt im Wald zwei Exemplare der Rafflesie – genauergesagt die Rafflesia Keithii. Die Rafflesie – auch Stinkeblume genannt, dank dem Aasgeruch – hat die größte Blüte der Welt! Und sie ist auch noch super selten! Die Rafflesie braucht ganz spezielle Gegebenheiten – unter anderem eine spezielle Lianenart – Tetrastigma. Diese Liane hat Wasser in sich – man kann angeblich im Dschungel überleben, wenn man eine findet, da Trinkwasser rausrinnt, wenn man sie anschneidet – und die Rafflesie ist eine Schmarotzerpflanze, die sich in dieser Liane ansetzt. Dann braucht sie so ca. 1 Jahr und viel Glück, dass sich eine Blüte bildet. Und die blüht dann nur maximal eine Woche bis sie verfault. Wir haben viele verfaulte Blüten rundherum gesehen, auch verfaulte Knospen, da die meisten nicht aufgehen. So genug geschwafelt! Hier sind die beiden:

Und dem nicht genug, am Rückweg haben wir noch eine curved spiny spider (Gasteracantha arcuata) – frei übersetzt gekrümmte dornige Spinne – gefunden:

Hier geht’s zu allen Fotos:

Kinabalu Naturreservat – Orchideengarten  0

Am Sonntag sind wir um 8 in der Früh abgeholt worden. Es war eine exklusiv-Tour an der nur wir beide teilgenommen haben, weil jetzt gerade nicht wirklich Urlaubssaison hier ist. Wir sind direkt Richtung Mount Kinabalu losgefahren. Mit seinen knapp über 4000m ist Mount Kinabalu der höchste Berg Malaysiens und der 20. in der Weltrangliste.

Unser Ziel war nicht der Gipfel, sondern das UNESCO Weltkulturerbe – das Kinabalu Naturreservat. Vorher machten wir aber natürlich noch zwei Stopps. Der erste war in Tamparuli wo wir über eine Hängebrücke in den Ort spaziert sind. Dort habe ich mich dann über eine Durianfrucht getraut. Die auch als Stinkfrucht bekannte asiatische Frucht, riecht nach Käse und schmeckt süß und sehr cremig (fast wie Buttercreme) mit einem starken Zwiebelaroma im Nachgeschmack… So schau ich aus, wenn ich da reinbeisse und mich die ganzen Einheimischen (die diese Frucht lieben) beobachten:

Der zweite Stopp war dann in Nabalu, wo es einen Aussichtspunkt zum Mount Kinabalu gibt. Der Berg hat sich leider zum Teil in Wolken gehüllt. In Nabalu waren jede Menge Straßenhunde und ein Handwerksmarkt in einem traditionellen Langhaus.

Dann ging’s auch schon direkt zum Park. Der Park liegt auf 1500m Seehöhe und somit war die Temperatur angenehm erträglich, da unter 20 Grad. Wir haben uns direkt in den Orchideen und Heilpflanzen Garten aufgemacht. Hie gibt es ca. 4500 Pflanzenarten, darunter 1500 Orchideen, von denen es 77 Arten nur hier in Kinabalu gibt.

Die kleinste Orchidee nennt sich Pinhead (Stecknadelkopf) – und das erklärt wohl, wie groß sie ist:

Die teuerste Orchidee (der Welt) ist die Rothschild Orchidee und die gibt es auch nur hier – Paphiopedilum rothschildianum. Sie ist vom Aussterben bedroht, wächst nur hier und braucht 15 Jahre bis sie blüht. Und wir haben super Glück gehabt, dass auch welche geblüht haben!

Nach einem Mittagsbuffet sind wir weiter zu den Sabah Teegärten gefahren und haben uns einquartiert. Ein kleiner Spaziergang, ein Abendessen und dann ab ins Bett.

Fotos hier:

Tag 7 – Krokodilfarm, Botanischer Garten und Nacht-Markt in Melaka  0

Heute morgen sind wir zur Krokodilfarm aufgebrochen. Dort gibt es eine ganze Menge verschiedener Krokos, das größte davon ist 10m lang.

Zusätzlich gibt es in dem Park noch ein Malayisches Minimundus, einen Streichelzoo mit Hasen, Gänse und Truthahn Fütterung, Schlangengehege in denen kleine Kücken sitzen und darauf warten, dass die Schlange wieder hungrig wird und Waschbären!

Direkt neben dem Krokopark gibt es einen botanischen Garten. Das ist aber viel mehr ein Regenwald durch den man auf Wegen durchspazieren kann – trotzdem schön grün und um die Jahreszeit menschenleer.

Nach einem Mittagessen beim Koreaner sind wir nach einer kleinen Ruhepause (und dem obligatorischen Kofferpacken) am Fluss entlang nach Melaka spaziert. Der Malacca Fluss hat beidseitig eine hübsche Promenade an der man nett entlangspazieren kann.

Unser Ziel war der Night Market (Nacht Markt) im Stadtzentrum entlang des Jonker Walk. Dort sind jedes Wochenende ab 6 Uhr abends viele Standln mit Kramsch oder Essen zu finden.

Sobald es hier in Melaka finster wird, setzen sich die Vögel auf die Bäume und fangen zu schreien an. Hier ein Video von dem Konzert:

Morgen fliegen wir nach Borneo!

Hier noch die restlichen Fotos: