Südlich von Vechta gibt es ein Moor in dem schon seit mehr als Hundert Jahren Torf gestochen wird. Nicht nur, dass riesige Haufen an Erde (oder auch Torf) herumliegen, auf die man mit Freude hinaufklettern kann, es sind auch reihenweise Torfwürfel aufgeschichtet, was ein sehr interessantes Bild ergibt. Das einzige Problem mit dem Moor ist - das Autofahren. Erste Regel: Vertraue nie dem GPS! Zweite Regel: Fahre nicht weiter wenn die Straße aufhört! Dritte Regel: Auch nicht, wenn andere Autospuren vor dir verlaufen! Vierte und letzte Regel: Schon gar nicht mit dem Firmenauto! Wie man sich mittlerweile wohl denken kann, BIN ich mit dem Auto weitergefahren, obwohl die befestigte Straße aufgehört hat. Das wäre eigentlich gar kein Problem gewesen. Ich konnte noch ohne Probleme fahren, bis zu dem Punkt, wo eine kleine Grube in der Straße war - genau so groß, dass die Motorhaube vom Firmenpassat aufgessessen ist… den Rest von der Geschichte kann man sich denken: drei Stunden haben wir gegraben und versucht rückwärts aus dem Loch wieder herauszukommen, dann haben wir den ADAC angerufen, da es dann schon finster war. Der kam dann auch, aber mit einem nicht Offroad-tauglichen Auto. Der werte Herr vom ADAC hat sich dann auch nicht annähernd in unsere Nähe getraut und hat uns stattdessen um 70 Euro heimgefahren (das teuerste Taxi seit langem!). Am nächsten Morgen haben wir dann bei einem netten Bauern angefragt, der uns dann ohne weitere Probleme locker aus der Bodenwelle gezogen hat. Dann konnte ich auch ohne Schwierigkeiten wieder heimfahren… Abenteuer Moor! Zur Gallerie