Bei super warmen Wetter waren wir heute in Mount Stewart. Die ersten Rhododendren fangen schon prächtig an zu blühen!

Ich habe mich gestern schnell hingesetzt und ein paar Abschminkpads gehäkelt. Ich habe drei Arten probiert und werde berichten welche am angenehmsten in der Verwendung sind.

Die erste Art die ich ausprobiert habe beruht fast zu 100% auf die Büschelmasche. Anleitung:



Die zweite Art war die einfachste, weil nur einfache Maschen und Stäbchen verwendet werden.


Dieses Pad ist komplizierter ergibt aber mehr Volumen, weil es dann am Ende zweilagig ist.

Dann mit einem neuen Faden die erste und letzte Reihe zusammenhäkeln. Enden verknoten und die Rolle umstülpen, damit die Naht innen ist.

Dann mit den Enden auf jeder Seite um den Rand herum weben (damit man das Loch nachher zuziehen kann.


Dann die Fadenenden mittig durch das Ei auf die jeweils andere Seite ziehen und dann eng verknoten.

Am einfachsten und (ohne getestet zu haben) am besten ist glaub ich Variante zwei. Aber der Gebrauch wird zeigen was am angenehmsten ist.

Ich habe seit heuer ein neues Hobby. Schon vor dem Lockdown im Dezember habe ich jede Menge Zubehör für die Pflanzenanzucht gekauft. Unter anderem Mini-Aufzuchtglashäuser in die ich zu Beginn meinen Kräutergarten gestellt habe. Der ist nicht wirklich was geworden. Aber das war ein guter Test.

Mitte Jänner habe ich dann mit der Vorzucht meiner Artischokenpflanzen und der Cranberries begonnen. Während die Cranberries noch keinen Mucks gemacht haben (und auch nicht mehr machen werden). Geht es den Artischoken super gut! Aus den 15 oder so Keimen sind 13 Pflanzen geworden.

Dieses Wochenende habe ich Schwarzwurzel, Erdbeeren und Schnittknoblauch gesät. Die Schwarzwurzeln sind ziemlich witzige längliche Samen, die an Tannennadeln erinnern

Und die Erdbeeren habe ich brav nach Anleitung 6 Stunden im Wasserbad vorquellen lassen.

Jetzt heißt es wieder warten. Das nächste Update kommt in zwei Wochen, wenn ich dann die nächsten Pflanzen säe.

Einen Tag vor meinem Geburtstag hat mir David ein 6-Gänge Menü von Six by Nico zubereitet. Das Thema war diesmal Los Angeles Streetfood.

Als ersten Gang ein Mac and Cheese Croquette. Also klassisch amerikanisches Mac and Cheese (überbackene Käsenudeln) aber paniert und fritiert. Dazu eine Chipotle-Mayonnaise.

Danach Soft Shell Tacos mit Schweinebauch und Chimichurri. Die Tacos waren nicht aus dem Packerl sondern sicher handgemacht. Das Schweinerne knusprig und die Chimichurri leicht scharf und sehr geschmackig. Chimichurri ist klassisch eine paste aus Petersil, Knoblauch, Olivenöl, Oregano, Rotweinessig und Chiliflocken.

Die nächsten drei Gänge bilden zusammen die Hauptspeise - Short Ribs mit geräuchertem Ketchup und Cole Slaw (Krautsalat). Ich habe ein bisschen recherchiert und Short Ribs sind zu deutsch angeblich die Hochrippe und auf gut österreichisch der Rostbraten. Das Fleisch kommt vom Rind und liegt zwischen der 8. und 12. Rippe.

Dazu gegrillter Mais-Salat (da war Paprika und Koriander drinnen).

Und ein Süßkartoffel mit Sauerrahmsoße

Als Nachspeise dann ein Haselnussnougat-Sorbet mit Zucker-Hippen und Dulce Latte.

Oxford Island (Oxford Insel) ist eine kleine Halbinsel am Südufer des Lough Neagh (spricht man übrigens Lock Nee aus). Heute war ein super sonniger warmer Frühlingstag und deshalb sind wir eine Dreiviertelstunde mit dem Auto an den See gefahren. Oxford Island ist nicht so stark besucht, was angenehm ist. In der Kinnego Marina haben wir das Auto geparkt und Oscar hat gleich ein Bad genommen.


Mittlerweile blühen hier die Schneeglöckchen, die Märzenbecher und Krokus sind erst am Aufgehen.

Am Wasser wars dann etwas windig aber super sonnig, was wir sehr genossen haben!

Der Rundweg hat ca. eine Stunde gedauert.
