Posts for Tag : Schnee

D.O.G.S. Hundespaziergang  0

Am Sonntag war Hundespaziergang – Training mit Rütter’s D.O.G.S.

Wir waren zu viert und es war echt toll. Miku hat sich von ihrer besten Seite gezeigt, war brav und hat auch noch die Aufgaben der anderen Hunde erledigt, wenn diese mal wieder nicht ihre Futterbeutel holen wollten. Angeberin! (ja, natürlich bin ich stolz, und wie :))

Hier ein paar Fotos von kurz vor dem Training – da hab ich sie noch eine halbe Stunde dem Ball nachhetzen lassen.

Dauer: 3,5 Stunden
Länge: 5 Kilometer
Höhenmeter: 131m
Niedrigster Punkt: 360m
Höchster Punkt: 491m

Hundespaziergang-05

Nachtrag – Ausflug Wolfsgraben  0

Ich hab voll vergessen den Ausflug ins Blog einzutragen. Am 20.1. haben David, Angela, Miku und ich einen Tiefschneespaziergang über einen Hügel hinter Wolfsgraben gemacht. 2 Stunden im Tiefschnee mit nur einer Spur vor uns waren wir ganz schön geschafft und haben das deftige Mittagessen im Dreimäderlhaus umso mehr genossen.

Hier die Fotos von viel Schnee und Nebel:

I totally forgot to mention this trip in the blog. On Jan 20th David, Angela, Miku and I made a walk through deep snow over a hill behind Wolfsgraben. The two hours in really deep snow with only two set of footprints to follow were really exhausting. We then enjoyed our lunch at Dreimäderlhaus.

Here are the pictures of lots of snow and fog:

Höllenritt!  0

David am Steuer des vollgepackten Autos.

Alles gepackt! Abfahrt!

15 Stunden Fahrt! Unsere heutige Fahrt von Vechta nach Wien war die Hölle! Um 8 Uhr morgens sind wir bereits losgefahren. Vorher mussten wir noch das Auto packen und die Wohnung in einem stabilen Zustand (Heizung runterdrehen und keine elektrischen Geräte anlassen) zurücklassen. Ein Koffer und meine Schlumbergertasche hatten keinen Platz mehr in unserem kleinen Ford und mussten deshalb auch in Vechta bleiben und auf den Transport warten.

Gleich nach Abfahrt hörten wir die ersten Meldungen im Radio – 30 Unfälle in Niedersachsen seit es in der Nacht zu schneien begonnen hat. Und kurz darauf in der ersten Baustelle war auch schon Blaulicht. Auf der Überholspur stand ein Mercedes neben einigen umgefahrenen Absperrungen in die falsche Fahrtrichtung schauend verschreckt in seinem Auto. Bis auf ein paar Lackschrammen dürfte aber nichts passiert sein.

Weiter südlich hörten wir dann auf 1Live dem Nordrhein-Westfälischen Radio 150 (!!!) Unfälle in NRW in der letzten Nacht. Na super. Auch in Hessen war’s nicht viel besser – 60 Unfälle davon nur ein schwerer. Aber wir hatten zum Glück wenig Verkehr, trockene Straßen und Sonnenschein. Wir hatten die Möglichkeit in Bayern bei Isi zu übernachten, aber da ja eh alles gut war, entschieden wir uns dagegen.

Doch kaum fuhren wir nach Bayern hinein begann das Chaos! Die ersten Wolken und schneefall und natürlich auch noch ein Berg – das war zuviel auf einmal. Bergauf sahen wir auf der Gegenfahrbahn schon Blaulicht blitzen, auf unserer Seite aber noch nichts. Kaum gings bergab war aber auch hier was zu sehen! Die Fahrbahn war eisig, der Schneefall relativ dicht und rechts im Graben standen alle paar hundert Meter ein paar Autos. Wir fuhren gemütlich mit 50 den Berg hinunter und hatten keine weiteren Probleme.

Auch nach dem Hügel blieben die Straßen glatt, so fuhren wir gemächlich mit maximal 70 weiter. Ein paar Kilometer weiter fahre ich gerade ziemlich einsam und allein die Autobahn entlang. Rechts auf einer Autobahnauffahrt sehe ich einen dunkelblauen Kastenwagen und denke mir nicht viel dabei. Sicherheitshalber fahre ich auf der linken Spur, da sowieso nichts los ist. Plötzlich staubt unter dem blauen Kastenwagen Schnee auf und er dreht eine wunderschöne Pirouette direkt im 90 grad Winkel auf uns zu. Zum Denken bleibt mir keine Zeit, Bremsen traute ich mich nicht auf der eisigen Fahrbahn, also wich ich soweit geht nach links aus und starrte (gemeinsam mit David) mit großen Augen den sich drehenden Wagen an, während sein Heck nur maximal einen halben Meter an unserer Seitentür vorbeischlitterte, bevor wir vorbei waren. Im Rückspiegel sah ich noch wie er quer zur Fahrbahn stehen blieb. Geistesgegenwärtig meinte David ich soll doch an der Notrufsäule halten. Während David den Notruf absetzte kam auch schon der Kastenwagen angefahren und hielt hinter uns. Zwei bewaffnete Männer stiegen aus – ein Geldtransporter. Anscheinend ist ihnen auch nichts passiert und David und ich fahren weiter! Das war vielleicht ein Schreck!

In Bayern schneite es immer wieder auch heftiger und einen Teil der Autobahn mussten wir umfahren, da sich dort ein paar LKWs quergestellt haben. Endlich in Österreich war das Wetter dann auch besser. In Linz beginnts! Oder besser gesagt beganns – das Chaos. Dichter Schneefall sodass nach kurzer Zeit schon keine Fahrbahnmarkierungen mehr zu sehen sind und wir uns wieder einmal mit 50 über die Autobahn quälen. Bei Haag ist dann ein kleiner Berg. Bei Schönwetter ein kleiner Hügel, dem man mit Sicherheit keine Beachtung schenkt, doch heute auf schneeglatter Fahrbahn ein verheerendes Chaos! Autos mit Sommerreifen und LKWs stehen auf den rechten beiden Spuren kreuz und quer, während auf der linken Spur sich die Autos, die Winterreifen oder Schneeketten besitzen langsam dahinquälen. Das Anfahren auf der Fahrbahn bereitete allen sichtliche Schwierigkeiten. Immer wieder Autos, deren Vorderreifen sich drehten, das Auto selbst sich aber keinen Centimeter bewegte. Eine arme Sau mit Heckantrieb hat es sogar geschafft beim Versuch vorwärts zu fahren, nach hinten zu rutschen.

Blick durch die verschneite Windschutzscheibe in den Stau.

Wenn unser starker Arm es will, stehen alle Räder still!

Ein verschneites Auto auf der Autobahn

Verschneites Auto

Einige Leute waren dabei Schneeketten anzulegen und ein paar ließen ihre Mitfahrer schieben. Nach der Hügelkuppe löste sich das Chaos langsam auf und bei Ybbs war dann auch der Schneefall beendet. Die restlichen Kilometer konnten wir erschöpft, aber froh bald zuhause zu sein, in einem passablen Tempo fahren. In Klosterneuburg angekommen, mussten wir nur noch das Auto entladen und dann ab ins Bett! Was für ein Tag!

David holding to the steering wheel of the stuffed car.

All packed! Energize!

15 hours of driving! Todays trip from Vechta to Vienna was hell! At 8 a.m. we started in beautiful sunshine. We packed our car full to the roof and left the apartment. One suitcase and my Schlumberger bag didn’t fit, so I left’em with the other 25 boxes in my apartment for later transport.

Right after leaving we listened to the radio – 30 car accidents in Lower Saxony since it began to snow this night. Not far from Vechta in the first construction site we saw a police car. On the fast lane was a mercedes car looking the wrong direction. The barriers for the construction site looked like he used them to brake. Luckily the guy was still in the car and didn’t look like he was hurt or anything.

Further south we heard on the North Rhine-Westphalia radio station that they had 150 (!!!) accidents in NRW last night! Great! In Hesse it was not as bad – only (?) 60 car accidents, only one with two severely injured people. But we were lucky – not much traffic, dry roads and sunshine. We would have the possibility to stay overnight in Bavaria at Isi’s place but we decided to drive all teh way through.

The moment we came to Bavaria the chaos started! The first clouds and snowfall and – of course – a little hill. That was too much! Uphills we saw the flashes of a police car, but nothing on our side so far. But the moment we went downhill it started on our side! The lanes were icy, the snow quite heavy and on the right side in the ditch was a car every now and then. We slowly drove with around 50 km/h without further problems.

After the hill the roads were still icy, so we couldn’t (and wouldn’t) go fater than 70 km/h. While I’m driving quite alone on the highway, I see a blue van coming from an on-ramp on my right side onto the highway. As the road is empty anyways I stay on the very left lane. Suddenly I see some snow dusting up in front of the van and then the van’s turning once around itself coming directly towards us! I didn’t have enough time to think, I was afraid to break because of the ice, so I just tried to stay as much left as I could and don’t accelerate anymore. Both David and I were staring at the van, while his backside barely scraped by our car without touching us. In my rear view mirror I watched him stop perpendicular to the lanes. David saw the emergency telephone and told me to stop there. While he talked to the person on the other end, the blue van came down the road and stopped behind us. He lost his license plate but didn’t have any more problems. It was a armoured car for money transport, so the guys were armed. As they were fine we continued our way with a bit higher adrenaline rate in our blood.

In Bavaria it snowed half of the time and parts of the highways were closed because of trucks blocking the road. Finally we made it to Austria and the weather got better. But around Linz the real chaos started! Heavy snowfall made the road markings invisible and we couldn’t drive more than 50 km/h. Around Haag is a small hill. In sunshiny weather we wouldn’t even bother and wouldn’t really call this a hill, but today on the fresh snow it was a disaster! Cars with summer tires and trucks were blocking the right two lanes, while the cars with winter tires or snow chains were in stop and go mode. But accelerating was not as easy! We saw cars with spinning wheels while the cars themselves were not going forward but backwards.

Looking thorugh the snowy windshield onto the jam.

Nothing goes!

A snowy and parking car on the highway

Snowy car

Some people put snow chains on their cars others pushed their cars. After the hill the traffic got better soon and after Ybbs the snow stopped falling. The final kilometers we were tired but happy to be home soon and happy that we could drive normally. In Klosterneuburg we had to unload our car before going to bed. What a day!