Posts for Tag : Schlumberger

Gekündigt  0

Für alle, die es noch nicht wissen sollten – ich habe letzte Woche Dienstag gekündigt, da ich auf unbestimmte Zeit im Hotel in Vechta hätte bleiben sollen. Um 17:30 am selben Tag war ich dann auch schon am Flughafen Linz und wurde von David und Uli mit Ulis Transporter abgeholt. Gemeinsam haben wir meine Wohnung in Kronstorf geräumt und sind dann gleich nach Klosterneuburg gefahren.

Mittwoch war dann mein letzter Arbeitstag und ich war noch kurz in Ennsdorf meine Sachen abgeben. Die Chance habe ich gleich genützt um Conny in Windischgarsten zu besuchen.

Seit Donnerstag bin ich somit offiziell arbeitslose Akademikerin!

Wenn jemand noch genaueres wissen will, warum ich gekündigt habe, dann kann er mich gerne persönlich fragen. Ich möchte aber hier im Blog keine Schimpftirade auf Schlumberger loslassen…For those of you who didn’t know yet – I quit last Tuesday. Since I was supposed to stay in Vechta until further notice I decided to quit this game for good. At 5:30 p.m. on the same day I was back in Linz and David and Uli picked me up with a transporter. Together we emptied my apartment in Kronstorf and went straight to Klosterneuburg.

Wednesday was my last official workday and I stopped by in Ennsdorf shortly to give back all my stuff. As I was close by anyways I went over to Windischgarsten to visit Conny.

Since Thursday I’m officially unemployed!

If anyone is interested in details regarding my resignation feel free to ask me personally. I don’t want to go too much into detail on this blog.

Erster Arbeitstag  0

Heute war mein erster Arbeitstag in meiner neuen Lokation Ennsdorf. Das Base ist winzig im Vergleich zu Vechta, doch mein Büro ist riesig! Während wir uns in Vechta zu dritt in eine Besenkammer zwengen mussten habe ich hier einen riesen Schreibtisch in einem angenehm hellen großen Büro. Meinen Gegenübersitznachbar Andreas hab ich leider noch nicht kennengelernt, dafür aber viele andere meiner Kollegen. Alle sind super nett und gut drauf. Ich glaub ich kann mich hier eingewöhnen! Und hier noch ein paar Fotos meines Büros:

Büro

Büro

Büro

Büro

Today was my first working day in my new location. The base is tiny and my room is gigantic compared to Vechta. I share a nice large friendly office with Andreas. Unfortunately I haven’t met him today, but I met lots of other nice and cool colleagues! I think I’m gonna like it here! Here are some pics of my new office:

Büro

Büro

Büro

Büro

Ennsdorf!  0

Ich bin in Ennsdorf! Na eigentlich in St. Valentin im Hotel, aber das macht nichts. Die Sonne scheint, hier ist ein echtes Frühlingswetter! Nachdem ich heute morgen rasch gepackt habe (zweieinhalb Koffer und zwei Rucksäcke) bin ich nach nur zwei Stunden Fahrt (und Mittagessen in einer der unzähligen Landzeit Raststätten) in Ennsdorf angekommen. Das Base ist schnuckelig klein – ich hab schon eine Basetour von Sandra bekommen, damit ich mich nicht verlaufen kann. Da ich um eins (fast noch Mittagspause) hier angekommen bin, hab ich nur wenige Leute kennengelernt aber so merk ich mir hoffentlich die Namen leichter. Mein Firmenlaptop hat auch schon auf mich gewartet also ist morgen um 8 Uhr dienstantritt und ich bin für alles gewappnet. Nur an die Sprache muss ich mich erst (wieder) gewöhnen…I’m in Ennsdorf! Actually in St. Valentin in a hotel but that doesn’t matter. The sun is shining and it feels like springtime! After I packed my stuff (2.5 suitcases and 2 backpacks) this morning I left for Ennsdorf. Only two hours driving (plus a nice lunch at a Landzeit Restaurant along the highway) I reached Ennsdorf. The base is tiny but neat. I got a short base tour by Sandra so that I won’t get lost. I reached Ennsdorf at one (still lunch time) so I didn’t meet many people but maybe this helps me remembering all the names! My company notebook was waiting for me as well so that tomorrow at 8 I can start working right away. Only the language I have to learn (a)new…

Goodbye Deutschland, Wilkommen Österreich!  0

Meine Zeit hier in Vechta neigt sich jetzt doch dem Ende zu. Ich kann’s noch gar nicht glauben! Heute war ich kurz in der Firma Visitenkarten hinterlassen – Weinflaschen mit meiner Telefonnummer drauf! Meine Kollegen werden mir dann doch sehr fehlen… Den ganzen Nachmittag haben David und ich Kisten gepackt. Jetzt ist es unmöglich auf den Balkon zu gehen, da die Balkontür von Kisten verstellt ist. Nur noch die Sachen, die wir nach Wien mitnehmen wollen sind heraussen. Morgen fahren David und ich zur CeBIT in Hannover, Freitag Abend ist dann meine Abschiedsfeier und am Samstag geht es dann heimwärts. Ich kann es kaum noch erwarten!

Packen!

My last days in Vechta! I can’t believe it! Today I stopped by in the base to leave my business cards – wine bottles with my phone number on. I realized that I’m gonna miss my colleagues a lot… The whole afternoon David and I spent packing. Now it’s impossible to go to the balcony cause the boxes are blocking the door. Only stuff I want to take to Vienna is still left. Tomorrow David and I will go to the CeBIT in Hannover, Friday evening will be my goodbye party and on Saturday I’ll drive home! Finally!

062/365 packing up

Wien oder doch Ennsdorf?  0

So, damit alle Bescheid wissen: Nachdem ich letzten Montag (30.11.) bei meiner Firma die Kündigung eingereicht habe, haben sie mir angeboten mich innerhalb der nächsten zwei Monate nach Österreich zu versetzen, sofern ich meine Kündigung zurückziehe. Das habe ich soeben getan. Somit ist jetzt abzuwarten, ob/wann ich wirklich nach Ennsdorf (Niederösterreich, Bezirk Amstetten) versetzt werde. Die Hoffnung stirbt zuletzt…FYI: Last Monday (November 30th) I quit Schlumberger. But after two days I got a call from my bosses boss saying he will transfer me to Austria within the next two months if I withdraw my resignation. Of course I did it. Now I’m waiting if and when I’ll be actually moving to Ennsdorf (Lower Austria, region Amstetten). Lets hope for the best…

Wizards and Warriors  0

Gestern hab ich die halbe Klasse hier zusammengesammelt und wir haben alle gemeinsam auf eine eintägige Bustour genossen. Überraschenderweise habe ich es geschafft, dass 17 von 18 Leuten pünktlich vor Ort waren. Die Bustour war – trotz furchtbarem Wetter – ein voller Erfolg. Das furchtbare Wetter muss ich noch näher erläutern: Waagrechter Schneeregen! Wir hatten stellenweise soviel Wind (kaltnasser Wind), dass wir uns kaum aufrecht auf den Beinen halten konnten! Und das ist ausnahmsweise mal nicht übertrieben!

Nach einem kurzen Stopp an einem Aussichtspunkt an der Ostküste südlich von Edinburgh an dem man angeblich (bei guter Sicht) Bunburgh Castle sehen kann, fuhren wir dann auch dorthin – zu Bunburgh Castle. Bunburgh Castle (gesprochen Banboro) ist eine wirklich beeindruckende Burg auf einem steilen Felsen direkt am Meer. Wenn das Wetter nicht so schlimm (ich möchte nochmal auf den waagrechten Schneeregen hinweisen) gewesen wäre, wäre die Burg wahrscheinlich nur halb so beeindruckend gewesen! Man konnte sich richtig in die Zeiten hineinversetzen – stürmischer Wind, kalte feuchte Gänge, nur eins kann ich mir nicht erklären: Wie kommt man bei so einem Wetter auf die Idee einen Kilt zu tragen?

Beim zweiten Schloss – Alnwick Castle – klarte das Wetter dann zum Glück auf. Die Sonne war zwar noch hinter dicken Wolken versteckt und der Wind war eisig, aber kein Schneeregen mehr! Alnwick Castle (gesprochen Ännik) ist unter anderem Drehort von Harry Potter! Ich muss mir unbedingt nochmal die Harry Potters ansehen, um herauszufinden, welche Teile dort gedreht wurden! Das andere witzige Detail an Alnwick ist – es ist das halbe Jahr noch bewohnt – von Oktober bis März. Im Sommer sind die Blaublütler dann in ihrem Sommerschlösschen… Naja, interessant ist dabei, dass das Schloss für Besucher frei ist und man quasi durch die normalen Wohnräume der Schlossbesitzer spaziert! Und das Schloss ist wirklich eins-A! Barocke Möbel, teure Teppiche, Luster, edles Geschirr… sieht alles so ähnlich aus wie Schönbrunn von innen! Nur dann zwischendurch ein Plasma-Fernseher, ein-zwei Stofftiere, Bilder von den Kindern! Einfach total faszinierend!

Nach Alnwick Castle gings auf die Heimreise in Richtung eines berümten Aussichtspunkt – Scott’s View, benannt nach dem Schriftsteller Walter Scott. Aussichtspunkt! Bei dem Wetter! Und vorher noch ein Spaziergang durch den Wald zu William Wallace Statue – na toll! Aber das Glück war wieder mal auf unserer Seite! Kaum bei William Wallace angekommen war der Himmel blau soweit das Auge reichte und strahlender Sonnenschein! Leider war es noch ein bisschen zu diesig um den Ausblick von Scott’s View in seiner vollen Schönheit zu genießen – trotzdem war es ein gelungener Abschluss!


Schule PEPTEC-2 in Schottland  0

Wiedermal wurde ich von Schlumberger auf Schulung geschickt. Fünf Tage 10kpsi Pressure School und direkt danach zwei Wochen PEPTEC-2 – alles in Livingston, gleich neben Edinburgh.

Edinburgh ist eine traumhaft schöne Stadt! Selbst bei strömenden Regen und dazu passendem Wind, habe ich mich sofort in diese Stadt verliebt! Wenn ich mir eine Stadt aussuchen müsste, die nicht in Österreich liegt, um dorthinzuziehen, würde ich Edinburgh wählen. Edinburgh ist, wie auch Wien hügelig und man kann, wenn man am richtigen Fleck steht, auf einer Seite das Meer und auf der anderen Seite Edinburgh Castle sehen. Edinburgh Castle ist eine steile Festung, um die herum die Stadt entstanden ist. Neunzig Prozent der Häuser hier in Edinburgh sind gut erhaltene Mittelalterliche Steinbauten, die der ganzen Stadt ihre Atmosphäre geben.

Am Sonntag hab ich auch gleich eine Tour zum Loch Ness unternommen. Loch Ness liegt ungefähr 250km nördlich von Edinburgh. Auf dem Weg dorthin habe ich mit dem Hamish Highland-Rind bekanntschaft gemacht und die Heimat von Rob Roy und William Wallace zu sehen bekommen.

Über die beiden Filme hat sich unser Busfahrer besonders ausgelassen. Am meisten hat er sich über den Film Braveheart beschwert und die offensichtliche Fehlbesetzung durch Mel Gibson. Na gut, da er den Film produziert hat, war klar, dass er sich selbst mit der Hauptrolle besetzt. Vor allem zwei Sachen hatte Andy (der Busfahrer) auszusetzen – Mel Gibson ist viel zu klein – William Wallace war ein Hühne von über zwei Metern Größe, aber Mel Gibson ist nicht wirklich bekannt dafür besonders groß gewachsen zu sein. Das andere Problem (ganz zu schweigen von der historischen Grundlage zum Film) war, dass Mel Gibson meint alle Schotten würden jedes R im Satz extra lang rrrrollen. Da hätte Mel besser RRRRob RRRRoy McGrrrregorrr spielen sollen – Rob Roy war ja historischen Berichten zu Folge auch ein eher kleiner Mann. Naja, da hat sich wohl jemand in seinem Stolz verletzt gefühlt…

Tja, nach der Fahrt durch das wunderschöne Schottische Hochland sind wir dann auch in Fort Augustus am Loch Ness angekommen. Auf der Bootsfahrt über den großen Süßwassersee (Loch Ness enthält mehr Süßwasser, als alle anderen Seen in Großbritannien gemeinsam!) hatte ich dann auch das Vergnügen Nessie zu fotografieren! Ehrlich, ihr könnt euch die Fotos ansehen!

Noch ein Wort zum Schottischen Wetter – April, April! Ehrlich! Das Wetter hier ist faszinierend. Jede halbe Stunde wechselt es von Sonnenschein zu strömendem Regen. Dank dem immerherrschenden Wind ist das Wetter äußerst wechselhaft!


QHSE2 in Ravenna  0

oder besser gesagt in Milano Marittima, das liegt naemlich am Strand unweit von Ravenna. Dort durfte ich an einem dreitägigen Kurs zum Thema “Quality, Health, Safety and Environment for Managers” – zu Deutsch “Qualität, Gesundheit, Sicherheit und Umwelt für Manager” – teilnehmen! Der Kurs war überraschend gut, es ging um Personalmanagement, effektive Meetings, und natürlich vor allem um die im Titel genannten Themen.
Das allerbeste an diesem Kurs war dann aber doch das Hotel in dem wir untergebracht waren – Palace Hotel ***** – direkt am Strand von Milano Marittima, wo unter anderem italienische Fussballstars und Models logieren. Dementsprechend exquisit war dann auch das Mittagsbuffet! Vor allem die frischen Fische und Meeresfrüchte haben es mir angetan, aber auch der Prosciutto und das viele frische Obst und was es sonst noch alles gab waren ein Traum. Die Nachspeisen habe ich dann meist weggelassen und versucht durch Obst zu ersetzen, was gar nicht so schwer war, da ich mir vorher den Bauch schon mit den Hauptspeisen vollgeschlagen hab.

Strahlenschutzkurs in Kiel  0

Vom 4. bis 6. Juni waren David und ich in Kiel. Ich bin schon mal am Sonntag vorgefahren und konnte David dann am Montag zum Glück doch noch überzeugen mit dem Zug nachzukommen. Kiel ist eine nette kleine Stadt nahe der Ostsee (für die, die sich mit der Deutschen Geographie nicht so gut auskennen). Dementsprechend haben wir drei Tage lang frischen Fisch aus der Ostsee genossen – eine wilkommene Abwechslung zum Essen in Vechta.
Während ich in der Christian-Albrechts-Universität (!) zur Strahlenschutzbeauftragten ausgebildet wurde, hat es sich der David natürlich gut gehen lassen und einerseits die Stadt erkundet und eine Hafenrundfahrt gemacht, und andererseits das lokale Hotel-WLAN ausgenutzt, um seine Diplomarbeit weiterzuschreiben.

Otzenrath  0

Otzenrath ist bzw. war ein kleiner Ort inmitten von Nordrhein-Westfalen. Mittlerweile ist er aber entsiedelt und schon fast vollständig abgerissen. Die Stimmung dort ist dementsprechend bedrückend. Straßen, an denen sich noch Stoppschilder, Gehsteige, Straßenlaternen und sonstige Infrastruktur befindet, aber nix dahinter! Außer Wiese, Erd- und Sandhaufen und Haufen geschredderter Bäme. Ein Teil der Stadt steht noch, aber der sieht auch nicht besser aus – leerstehende Häuser mit zugenagelten Fenstern und aufgebrochenen Türen hinter denen nur Verfall zu sehen ist!
Und alles nur wegen einem Kohle-Tagebau, der immer größer wird und langsam die Umgebung verschlingt. Im Hintergrund sieht man immer wieder riesige Schaufelbagger, die von der Weite ja nicht so groß aussehen, bis man dann ganz klein ein Auto vorbeifahren sieht, weniger als ein dreißigstel der Höhe eines dieser Dinger – und wenn man dann genau schaut, dann sieht man, dass es kein Auto sondern ein Lastwagen ist und der Bagger wirkt noch größer!
Vorgestern waren wir beim Tagebau Hambach, der noch größer als der bei Otzenrath ist und wohl noch mehr Orte verschlungen hat!