Posts for Tag : Irland

Osterwochenende in Donegal  0

Donegal ist der nördlichste Teil Irlands, nein nicht Nordirland, Irland! Ca. 2 Stunden westlich von Belfast überquert man die Grenze zwischen Nordirland und Irland und landed im County Donegal. Einem Tipp unserer Bekannten folgend, haben wir uns nahe des Rossnowlagh Strandes einquartiert. Und das ist wahrlich ein Geheimtipp! Der Strand ist nicht nur 5 Meilen lang, sondern bei Ebbe auch eine Meile breit. So viel gelaufen ist die Miku schon lange nicht mehr! Jetzt liegt sie müde und leicht verletzt (sie hat sich gestern beim vielen Laufen einen Muskel im Hinterlauf gezerrt) auf ihrem Platzi und träumt vom Strand:

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Nach Ankunft am ersten Tag sind wir direkt in das Restaurant Smuggler’s Creek gegangen. Das Essen war ausgezeichnet und die Aussicht über den Strand einmalig! Ich habe mir sowohl die gemischte Fischvorspeise (mit Auster, Shrimps, Lachs und sonstigem Fisch) als auch eine Lachsforelle gegönnt. David blieb beim Landtier und hat sich einen Burger genehmigt.

Nach ein paar Stunden rasten, sind wir nochmal, rechtzeitig zum Abendrot an den Strand gefahren.

Hier alle Fotos vom ersten Tag:

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Tag zwei konnten wir es dann nicht lassen gleich das gesamte County abzufahren. Wir wollten nämlich schon lange mal zum nördlichsten Punkt des irischen Festlandes, und der liegt auf der Halbinsel Inishowen im Norden Donegals.

Zuerst machten wir aber einen sehr windigen Abstecher zu einem alten Steinfort, dem Grianán von Aileach. Das war zwischen 800 und 1200 n.Chr. der Sitz der irischen Könige von Aileach auf dem Berg Greenan (Grianán).

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Weiter Richtung Norden haben wir noch auf dem Lisfannon Strand halt gemacht und eine Menge toller Muscheln gesammelt… und natürlich die Miku bespaßt! Die soll ja auch was von dem Urlaub haben!

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Weiter dann nach Norden bis zum nördlichsten Punkt Irlands, dem Malin Head. Dort ist eine viel zu kleine Straße, die den Berg hochführt und vollgeparkt ist mit Touristen, die den Malin Head sehen wollen. Aber das war ja zu erwarten… sonst nicht viel außer Gras, Klippen, Meer und Schafe.

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Nach einem weiteren kurzen Stopp an einem Hafen haben wir uns auf den Rückweg gemacht. Kurz vor der Stadt Donegal haben wir dann noch einen weiteren Abzweiger gewagt. Wir sind zu den höchsten Steilklippen Irlands, dem Slieve League gefahren. 600m geht es dort von den Klippen in die Tiefe zum Meer hinunter. Miku fand die Schafe spannender…

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Dann sind wir zurück ins Quartier gefahren um uns über Nacht für den nächsten Tag zu stärken. Hier die Fotos von Tag 2:

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Tag 3 war dann der Süden dran. Wir sind diesmal Richtung Sligo losgefahren. Zunächst bei strömenden Regen, doch der hat bald nachgelassen. Der erste Stopp war der Bundoran Strand. Hochgelobt von unserem Reiseführer. Ein karibischer Strand, Paradies für Surfer, traumhaft schön. Schmecks! Hunderte Hotels, Pensionen und sonstige absteigen. Ein kleiner Strand, fast winzig verglichen mit dem riesigen und traumhaft schönen Rossnowlagh Strand… und dreckig. Naja, aber jetzt haben wir den tollsten Strand auch gesehen und konnten beruhigt weiterfahren. (Auf die Tipps von den Einheimischen ist doch mehr Verlass als auf den Reiseführer!)

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Weiter auf dem Weg nach Sligo sind wir doch glatt an einem Schild zu einem Aussichtspunkt namens Eagle Rock (Adler Felsen) vorbeigekommen. Na da konnten wir nicht einfach so vorbeifahren. Ca. eine halbe bis dreiviertelstunde Fahrt durch die Pampa später haben wir sogar den Eagle Rock gefunden! Und der war gar nicht unbeeindruckend! Eine tolle Felsformation an einem Hufeisenförmigen Gebirgsabfall der von Gletschern gebildet wurde. Sehr toll!

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Nach weiterer Fahrt haben wir es dann auch nach Sligo geschafft. Ein kleines Dörfchen an der Westküste. Leider hat es mit dem Essen nicht so geklappt. Nachdem das Pub in dem wir einkehren wollten Sonntags kein Essen liefert sind wir zur zweiten Wahl gegangen. Ein Lokal das sehr etepetete tut und an jeder freien Wandfläche eine Plakette hat auf der steht, wann und wo sie irgend einen unwichtigen kulinarischen Preis gewonnen haben. Leider war das essen nicht so gut. Ich hatte Plattfisch auf nicht durchgekochtem Risotto und David einen doch recht gschmackigen Truthahn und Schinken. Meine Fischvorspeise sah zwar erlesen aus, aber konnte leider geschmacklich nicht mit dem Essen vom Smuggler’s Creek in Rossnowlagh mithalten.

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Auf dem Rückweg wollten wir noch den Glencar Wasserfall besichtigen, doch der Wanderweg zum Aussichtspunkt ist für Hunde verboten. Stattdessen haben wir Miku im Glencar See baden lassen…

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Zum Abschluss noch einen Abstecher auf den Rossnowlagh Strand. Hier geht’s zu allen Fotos:

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Nachdem Miku sich ja dann am Abend anscheinend noch den Haxen verrissen hat, sind wir nicht mehr an den Strand gefahren, sondern direkt heim… naja, via Derry. David hat Derry ja noch nicht gesehen. Also haben wir dort kurz halt gemacht und haben einmal die Stadt auf der Stadtmauer umrundet. Hier die Fotos von Tag 4:

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Flucht vor dem 12. Juli  0

Nachdem hier in Belfast ja am 11. und 12. Juli die Hölle los ist (Leuchtfeuer und Party am Abend des 11. und Aufmärsche und Paraden am 12.), sind wir nach Galway geflohen. In Galway hat nämlich am 11. Juli das Galway International Arts Festival (Internationales Kunstfestival) begonnen.

Auf dem Weg nach Galway haben wir einen Umweg über Enniskillen gemacht. Dort ist eine Aussichtsstraße auf die Magho Klippen hinauf, von wo aus man den Lough Erne überblicken kann. Dort oben ist auch ein Rundwanderweg, der an dem Blackslee Wasserfall vorbeiführt. Statt der 6 Stunden Wanderung am Rundweg sind wir in nur einer Stunde zum Wasserfall und wieder zurück gegangen.

Hier gehts zu den Fotos:

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Am Abend sind wir dann in Galway angekommen und sind durch das Städtchen spaziert. Im O’Connell’s Pub haben wir ein Guinness getrunken. Essen hätte es auch gegeben, aber sie servieren Essen nur in dem Bereich in dem keine Hunde erlaubt sind. Das ist in Irland ganz speziell… Um 10 Uhr ist dann eine kleine Parade mit Namen “Giant Insects” (Riesige Insekten) durch Galway gezogen. Im Prinzip zwei riesige Ameisen, zwei Grasbüschel, eine Spinne und eine Gottesanbeterin. Alle auf fahrradartigen Gestellen angebracht. War sehr nett.

Hier die Fotos:

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Heute sind wir über Dublin zurückgefahren und haben auf der Strecke zwei alte irische Friedhöfe mit Keltischen Kreuzen besucht. Mittig zwischen Galway und Dublin liegt Clonmacnoise. Eine schöne Anlage am River Shannon gelegen mit zwei Rundtürmen und dem alten und neuen Friedhof schön voneinander getrennt.

Auch fast mittig zwischen Dublin und Belfast liegt Monasterboice. Das ist ein kleinerer gemischter Friedhof bei dem die alten Keltischen Hochkreuze bunt gemischt zwischen modernen neuen Gräbern stehen.

Hier die Fotos:

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Fahrt von Belfast nach Strasshof  0

Ich bin ja vor drei Tagen mit Sack und Pack (also Auto und Hund) um 5:30 morgens in Belfast losgefahren und gestern Abend in Windeseile hier in Strasshof angekommen.
Die Fahrt war zum Glück bewölkt und ereignislos!

Da ich in der Früh am Tag 1 noch ein wenig Zeit hatte bin ich zum Bernish Viewpoint hinaufgefahren, der entlang der Autobahn zwischen Belfast und Dublin liegt. Hier waren nur gelangweilte Kühe, ein Steingrab und wenig Aussicht.

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Um 8:15 war ich dann am Hafen in Dublin und hab auch direkt ins Schiff eingecheckt. Die Fahrt war recht anstrengend, da ich neben zwei deutschen Damen gesessen bin, die im Therapiebereich “Releasing” tätig sind und sich gegenseitig aus ihren Seelenfamilien befreit haben. Ich sag nur Ritterburgen, Keuschheitsgürtel und viel Geheul, Umarmung und so. Naja, war ich wenigstens beschäftigt 😉 Am Schiff hab ich einen Scone gegessen, der überraschend gut war.

Zwei Stunden nach abfahrt waren wir dann in Holyhead/Wales. Dort bin ich noch ein Stückchen gefahren und dann bei Bangor am Treborth Botanic Garden stehen geblieben, damit Miku sich die Beine vertreten kann.

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Nach einem kurzen Spaziergang gings auch schon weiter und mit nur einer kurzen Tankpause waren wir auch schon im Eurotunnel in den ich eine Stunde früher einchecken durfte. Auf der anderen Seite waren wir nach kurzem dann in unserem Hotel in Coquelles.

Unweit vom Hotel gab es einen kleinen Park zum Spazierengehen, den wir uns am nächsten Morgen nach dem Frühstück ausgiebig angesehen haben.

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Dann sind wir weitergefahren und eigentlich bis auf eine Mittagspause an einer Raststation bis Würzburg durchgefahren. Das Hotel in Würzburg war mitten im Industriegebiet unweit der Justizvollzugsanstalt. Aber es gab dafür viele Felder und Wälder für den abendlichen Hundespaziergang.

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Am nächsten Tag sind wir wieder bis auf eine Tankpause direkt bis nach Wien durchgefahren. Leider war es ziemlich verregnet, was das Fahren recht anstrengend gemacht hat. Doch wir waren schon um zwei in Strasshof. Da ist dann die Petra vorbeigekommen und wir waren kurz einkaufen und dann Abendessen im Zündwerk! Das kann ich echt empfehlen – die Steaks und Burger hier sind 1a!

Und über das Bild geht es auch gleich zu allen Fotos:

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St. Patrick’s Day und London  0

Kristina war da!! 🙂 Und damit wir nicht nur zuhause rumsitzen haben wir die drei Städte in drei Tagen Tour gemacht – St. Patrick’s Day in Dublin, Stadtrundfahrt in Belfast und einen Wandertag durch London.

Beim St. Patrick’s Day war leider enttäuschend, dass wir keine Chance hatten nahe genug an die Parade zu kommen um etwas zu sehen. Wir haben ca. eine halbe Stunde eine Übertragung angesehen und dann sind wir Mittagessen gegangen. Nach einem Spaziergang durch die Stadt zum Trinity College sind wir in ein Pub eingefallen. Dann einmal durch eine sehr kuschelige Menschenmenge in der Temple Street und dann in die nächste Bar in der wir dann hängengeblieben sind.

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Von Belfast gibt es von meiner Seite her keine Fotos. Wir haben die Stadtrundfahrt mit dem Bus gemacht und sind dabei zuerst zum Titanic Quarter gefahren, dann zum Belfast Castle und zu guter letzt nach Shankhill um ein bisschen über die Troubles zu hören. Vor allem der letzte Teil war super interessant!

Samstag sind wir dann in aller Herrgottsfrüh nach London geflogen. In London angekommen haben wir dann eingehends die Rolltreppen bei den U-Bahnstationen begutachtet (ja, da Umsteigen dort ist nicht so einfach wie bei uns). Dann sind wir durch die Stadt spaziert und waren unter anderem im London Dungeon und haben eine echt nette Gegend am Südufer der Themse gefunden.

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Tag 7 – Mount Brandon  0

Und wir sind schon am letzten Tag unseres Urlaubs angekommen. Da heute das Wetter wunderbar war (wie auch schon der Wetterbericht vorausgesagt hat) sind wir wandern gegangen und zwar auf Mount Brandon auf der Dingle Halbinsel.

Als wir angekommen sind war leider gleich eine böse Überraschung für uns da – keine Hunde erlaubt!

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