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Archive for posts tagged with ‘Auto’
Mär 23 2010
Was für ein Tag…
Arbeit / Work - 2 years ago - cheesy
Es hat gleich am Morgen begonnen. Ich hatte gestern Abend nämlich die glorreiche Idee in meiner hauseigenen Garage zu parken. Heute morgen fuhr ich dann frohen Mutes aus der Garage heraus, bzw. in die Garagenwand hinein… Ich hab anscheinend den Kurvenradius von dem VW Passat leicht unterschätzt. Natürlich hab ich ein paar große Kratzer vorne im Auto hinterlassen, die nicht zu übersehen sind. Bei uns in der Firma bedeutet ein Kratzer im Auto ja gleich den Weltuntergang, also ab in die Firma und dem Chef beichten.
Mit diesem Beginn konnte aus dem Tag ja nichts mehr werden. Um 10 Uhr ruft mich dann mein Ex Chef an, ob ich nicht vielleicht schnell nach Vechta kommen kann – heute Abend um 20:00 soll ich einen Job machen. Also alles mit meinem jetzigen Chef abgeklärt und dann schnell Flug suchen. Um 3 geht mein Flug Linz-Frankfurt-Bremen und ich bin angeblich rechtzeitig um sieben in Bremen. Also schnell schnell Arbeitskleidung ausfassen, denn meine Arbeitskleidung ist noch irgendwo zwischen Vechta und Ennsdorf auf einem LKW.
Schnell noch in die Wohnung packen. Jelena ist so lieb und fährt mich hin, da ich ja natürlich nach meinem morgendlichen Tête-à-Tête mit der Garagenwand nicht fahren darf. Kaum sind wir in Kronstorf angekommen, fällt mir auf, dass ich meine Wohnungsschlüssel nicht dabei hab. Ein kurzer Anruf im Base bestätigt meine Vermutung – sie liegen auf meinem Schreibtisch. Jelena fährt nochmal nach Ennsdorf und wieder zurück um meine Schlüssel zu holen, während ich im Kaffeehaus warte.
Um dreiviertel eins soll mein Taxi da sein, also hab ich noch eine dreiviertel Stunde Zeit zu packen und Mittagzuessen. Um 12:43 stehe ich dann auch schon bereit. Tja, und um 13:45 steh ich immer noch da, weil mein Taxi kummt net, kummt net, kummt net…
Zehn vor zwei ist dann auch mein Taxi da und wir rauschen in Wahnsinnsgeschwindigkeit zum Flughafen. Gerade rechtzeitig zum Einchecken bin ich dann auch da, schau auf die Anzeigetafel und da steht “Storniert”. Eine kurze Nachfrage an der Information ergibt dasselbe – der Flug Linz – Frankfurt wurde gecancelled.
Meine neue Flugroute ist jetzt Linz – Graz – Frankfurt – Bremen und dauert ganze sechs Stunden! Mit dem Auto wären es acht Stunden nach Vechta… Aber ich hab ja Zeit…
Und jetzt bin ich wieder in Vechta…
Apr 23 2008
Von Strasshof nach Vechta
Ausflug / Familie / Family / Fotos / Pix / ShortTrip / Urlaub / Vacation - 4 years ago - cheesy
Vom 18. bis 22. April sind David und ich gemeinsam mit meinen Eltern in deren Auto von Strasshof nach Vechta gefahren. Anfangs war zwar noch geplant, dass es eine Reise durch Deutschland wird, aber irgendwie ist es dann eine kleine Europareise durch Deutschland, Frankreich, Luxembourg, Belgien und Holland geworden.
Am 18. April fuhren wir auf direktem Wege nach Kaufbeuren im Allgäu. Kaufbeuren liegt nicht allzuweit von Schloss Neuschwanstein entfernt und ich kannte dort, dank meinem Job ein nettes Hotel. Wie gerade erwähnt kenne ich das Hotel, da ich da eine Woche verbracht habe, weil eine nahegelegene Geothermiebohrung es nicht geschafft hat ihr Bohrgestänge wieder aus dem Boden zu bekommen… (siehe Album Arbeit – 2008-02 Mauerstetten) Und wie es der Zufall so will, treffe ich doch auch wirklich ein paar von meinen Kollegen in dem Hotel!
Am nächsten Tag sind wir dann bei nicht allzuschönem Wetter (und dementsprechendem Gejammer meiner Eltern) nach Neuschwanstein gefahren. Dort sind wir zuerst zum Schloss Hohenschwangau hochspaziert, um dann oben draufzukommen, dass es die Tickets nur unten gibt. Oben war zwar auch ein typischer Touristenshop, aber die Dame dort hat mich darauf hingewiesen, dass es die Eintrittskarten nur und ausschließlich im Ticketcenter gibt. Natürlich haben wir dann darauf verzichtet hineinzugehen und haben uns stattdessen nur Karten für Neuschwanstein gekauft.
Neuschwanstein war dann auch wirklich den Besuch wert! Obwohl das Schloss nur zu einem kleinen Teil fertiggestellt wurde, erkennt man doch sehr gut, wie größenwahnsinnig König Ludwig wirklich war! Man muss sich das einfach mal mit eigenen Augen ansehen!
Kaum waren wir aus Neuschwanstein wieder draussen, kam auch die Sonne heraus und so waren dann alle wieder beruhigt und wir konnten noch einen Abstecher nach Garmisch-Partenkirchen machen. Dort war der ganze Ort in eine Autoschau verwandelt und dementsprechend randvoll mit Menschen.
Am 20. April sind wir dann vorbei am Bodensee bis nach Strassburg gefahren, wo wir dann in einem kleinen Hotel übernachtet haben. Natürlich haben wir den Abend noch genutzt um in die Stadt zu spazieren und noch ein Abendessen in Petit France zu genießen.
Tags darauf sind wir dann über die Stadt Metz, die eine echt faszinierend hohe Kathedrale (St. Etienne) hat, nach Luxembourg weitergefahren. Die Stadt Luxembourg hat uns nicht so besonders gefallen, aber sie hat meinen Ländercount wieder um eins erhöht! Nach Luxembourg wollten wir eigentlich bei Brüssel übernachten. Nach ein paar erfolglosen Versuchen im Städtchen Waterloo ein Hotel zu finden, hat uns ein netter Angestellter in einem Hotel erklärt, dass in Brüssel gerade die European Sea Food Exhibition anfängt und deshalb alle Hotels in und um Brüssel ausgebucht sind… Tja, folglich haben wir einen grossen Bogen um Brüssel und sein Meeresgetier gemacht und sind weiter nach Antwerpen gefahren.
TomTom hat uns in Antwerpen schnurstracks zu einem nicht existierenden Hotel geführt. Naja, der zweite Versuch war dann erfolgreicher, aber auch etwas teurer! TomTom hat uns zu einem altehrwürdigen 4-Stern-Hotel geführt. Dort haben wir sozusagen das Penthouse bekommen und wurden von den Hausherren sehr nett (und auf Deutsch) begrüß und bedient. Auch das Frühstück Tags darauf war sehr gut!
Zugegebenermaßen haben wir Holland dann nur noch im Fahren gesehen und sind direkt nach Vechta weitergebraust. Dort haben wir Tags darauf noch das Moor unsicher gemacht und ein wundervolles Restaurant am Dümmer See (ja, der heißt wirklich so!) entdeckt.
Feb 18 2008
Harz
Ausflug / Fotos / Game / Pix / ShortTrip / Spiel - 4 years ago - cheesy
So – wiedermal ein Eintrag von mir! Nachdem ich endlich mal wieder einen Tag freihabe und zufällig das Wetter auch noch passt – und last but not least, wir ja jetzt ein Auto haben – sind wir heute ins Harz gefahren. Das sind quasi die höchsten Berge Niedersachsens. Da Niedersachsen aber nicht NIEDERsachsen heißen würde, wenn es hoch wäre, liegt der Brocken, die mit ca. 1100m höchste Erhebung dort schon im Bundesland Sachsen-Anhalt… Naja, wir haben uns sowieso mit einem kleineren Hügel (500m) begnügt. Aber das war schon genug, da wir ja überhaupt keine Berge mehr gewöhnt sind, sind wir da schon ganz schön außer Atem gekommen…
Wir haben uns noch mit dem Fund eines weiteren Geocaches belohnt und genossen auf der Heimfahrt noch ein wunderbares Abendrot!
Sep 15 2007
Torfmoor
Ausflug / Fotos / Pix / ShortTrip - 5 years ago - cheesy
Südlich von Vechta gibt es ein Moor in dem schon seit mehr als Hundert Jahren Torf gestochen wird. Nicht nur, dass riesige Haufen an Erde (oder auch Torf) herumliegen, auf die man mit Freude hinaufklettern kann, es sind auch reihenweise Torfwürfel aufgeschichtet, was ein sehr interessantes Bild ergibt.
Das einzige Problem mit dem Moor ist – das Autofahren. Erste Regel: Vertraue nie dem GPS! Zweite Regel: Fahre nicht weiter wenn die Straße aufhört! Dritte Regel: Auch nicht, wenn andere Autospuren vor dir verlaufen! Vierte und letzte Regel: Schon gar nicht mit dem Firmenauto!
Wie man sich mittlerweile wohl denken kann, BIN ich mit dem Auto weitergefahren, obwohl die befestigte Straße aufgehört hat. Das wäre eigentlich gar kein Problem gewesen. Ich konnte noch ohne Probleme fahren, bis zu dem Punkt, wo eine kleine Grube in der Straße war – genau so groß, dass die Motorhaube vom Firmenpassat aufgessessen ist… den Rest von der Geschichte kann man sich denken: drei Stunden haben wir gegraben und versucht rückwärts aus dem Loch wieder herauszukommen, dann haben wir den ADAC angerufen, da es dann schon finster war. Der kam dann auch, aber mit einem nicht Offroad-tauglichen Auto. Der werte Herr vom ADAC hat sich dann auch nicht annähernd in unsere Nähe getraut und hat uns stattdessen um 70 Euro heimgefahren (das teuerste Taxi seit langem!). Am nächsten Morgen haben wir dann bei einem netten Bauern angefragt, der uns dann ohne weitere Probleme locker aus der Bodenwelle gezogen hat. Dann konnte ich auch ohne Schwierigkeiten wieder heimfahren…
Abenteuer Moor!

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