Posts for Tag : Auto

Malahide und alles doof  0

David hat mich gestern vom Flughafen abgeholt und wir sind nach Malahide gefahren um dort etwas spazieren zu gehen. Zuerst sind wir etwas im Stau gestanden, weil da eine Baustelle war. Doch wir haben einen Parkplatz gleich beim Park gefunden. Nur blöd auch, dass der Parkschein Automat nur mit Euro oder irischer Telefonnummer funktioniert hat.

Also Wurscht – ich wollte raus! Nach einem hübschen Spaziergang sind wir leider etwas genervt zurückgekommen, da eine blöde Familie ihre aggressiven Köter frei laufen gelassen hat und Oscar die beiden fast umgebracht hat… (leichte Übertreibung – aber gestresst waren wir auf jeden Fall).

Auf der relativ unspektakulären Fahrt Richtung Belfast mach ich die Scheibenwischer an um Käferreste von der Scheibe zu entfernen, da fliegt uns ein Strafzettel ums Auto und weg isser. Auf der Autobahn ist es auch schwierig umzudrehen und den Zettel suchen zu gehen. War wahrscheinlich ein Parkzettel aus Malahide.

Naja, soll nix schlimmeres passieren… Fast in Belfast angekommen auf dem Beschleunigungsstreifen auf das letzte Stück Autobahn rauf macht es puff, eine Warnleuchte geht an und das Auto beschleunigt nimmer. Auch nach Neustart kein Glück. Die Auffahrt war zum Glück zweispurig, so konnten wir halbwegs stressfrei auf den Abschleppdienst warten.

Jetzt steht unser Auto (da Samstag die meisten Werkstätten zu haben) vorm Haus und rührt sich nimmer. Montag muss ich dann wohl jemanden kommen lassen.

Wir spazieren dann mal einkaufen… 🙁

Auto hin – Spaziergang durch unbekannte Gefielde  0

Rechtzeitig zu Weihnachten geht unser Auto ein. Schon seit ca. zwei Wochen blinkt eine Warnleuchte und wir warn auch schon beim Volkswagen Servicebetrieb. Leider mussten wir noch auf Ersatzteile warten. Dienstag waere dann der Reparaturtermin gewesen. Heute morgen musste ich recht zeitig ins Firmenapartment fahren. Und na klar genau dann ist das Auto am sterben. An jeder Ampel und manchmal auch zwischendurch musste ich den Motor neu starten. Ich hab’s dann doch hergeschafft. Gluecklicherweise ist der VW Haendler nur ca. 10 Gehminuten vom Firmenapartment weg. Also hab ich mittlerweile die Schrottkarre dort abgeworfen und werde mir spaeter ein Taxi nach Hause nehmen.

Der Spaziergang von dort nach hier war durch eher “interessante” Gebiete, entlang der Tate Avenue. Ich hab nicht viele Fotos gemacht, weil es heute wirklich kalt ist und meine Kamera auch fast den Geist aufgegeben hat. Aber hier ein paar Fotos von einem Eck von Belfast in dem ich vorher noch nie war 🙂

P1120163

Fahrt von Belfast nach Strasshof  0

Ich bin ja vor drei Tagen mit Sack und Pack (also Auto und Hund) um 5:30 morgens in Belfast losgefahren und gestern Abend in Windeseile hier in Strasshof angekommen.
Die Fahrt war zum Glück bewölkt und ereignislos!

Da ich in der Früh am Tag 1 noch ein wenig Zeit hatte bin ich zum Bernish Viewpoint hinaufgefahren, der entlang der Autobahn zwischen Belfast und Dublin liegt. Hier waren nur gelangweilte Kühe, ein Steingrab und wenig Aussicht.

Belfast Strasshof-007

Um 8:15 war ich dann am Hafen in Dublin und hab auch direkt ins Schiff eingecheckt. Die Fahrt war recht anstrengend, da ich neben zwei deutschen Damen gesessen bin, die im Therapiebereich “Releasing” tätig sind und sich gegenseitig aus ihren Seelenfamilien befreit haben. Ich sag nur Ritterburgen, Keuschheitsgürtel und viel Geheul, Umarmung und so. Naja, war ich wenigstens beschäftigt 😉 Am Schiff hab ich einen Scone gegessen, der überraschend gut war.

Zwei Stunden nach abfahrt waren wir dann in Holyhead/Wales. Dort bin ich noch ein Stückchen gefahren und dann bei Bangor am Treborth Botanic Garden stehen geblieben, damit Miku sich die Beine vertreten kann.

Belfast Strasshof-015

Nach einem kurzen Spaziergang gings auch schon weiter und mit nur einer kurzen Tankpause waren wir auch schon im Eurotunnel in den ich eine Stunde früher einchecken durfte. Auf der anderen Seite waren wir nach kurzem dann in unserem Hotel in Coquelles.

Unweit vom Hotel gab es einen kleinen Park zum Spazierengehen, den wir uns am nächsten Morgen nach dem Frühstück ausgiebig angesehen haben.

Belfast Strasshof-019

Dann sind wir weitergefahren und eigentlich bis auf eine Mittagspause an einer Raststation bis Würzburg durchgefahren. Das Hotel in Würzburg war mitten im Industriegebiet unweit der Justizvollzugsanstalt. Aber es gab dafür viele Felder und Wälder für den abendlichen Hundespaziergang.

Belfast Strasshof-023

Am nächsten Tag sind wir wieder bis auf eine Tankpause direkt bis nach Wien durchgefahren. Leider war es ziemlich verregnet, was das Fahren recht anstrengend gemacht hat. Doch wir waren schon um zwei in Strasshof. Da ist dann die Petra vorbeigekommen und wir waren kurz einkaufen und dann Abendessen im Zündwerk! Das kann ich echt empfehlen – die Steaks und Burger hier sind 1a!

Und über das Bild geht es auch gleich zu allen Fotos:

Belfast Strasshof-031

Nach Umang und zurück  0

Theoretisch wollten wir ja drei Tage auf dem wunderschönen Inselchen Umang verbringen und nichts tun außer im Meer schwimmen gehen, essen, schlafen… Praktisch sind wir jetzt wieder in Jakarta.

Alles von vorne…

Um 6 Uhr morgens Ortszeit haben wir alles ins Auto gepackt und dreimal umgepackt, weil der Family Van anscheinend doch zu klein ist für 4 Personen, Kind und alle Koffer. So ein Baby braucht mehr Gepäck als vier Erwachsene zusammen. Um halb 7 haben wir es dann auch aus der Garage geschafft.

Von Jakarta nach Umang sind es ca. 220km. Für die ersten 100km haben wir trotz Stadtverkehr ca. 2 Stunden gebraucht, für die nächsten 80km nochmal 2 Stunden und für die letzten 40km … nochmal 2 Stunden. Ja, die Straßen wurden immer weniger und die Löcher immer mehr.

Aber schließlich nach 6 Stunden waren wir mit angekotztem Baby am Ziel. Eine kurze Überfahrt mit dem Schiff und wir saßen schon mit einem Willkommensdrink auf der Insel. Es gab auch noch andere Gäste, die gerade beim Mittagessen saßen, dass sehr gut gerochen hat. Es war ja mittlerweile ca. 13:00 und wir waren hungrig. Aber vorher gings noch in die Zimmer.

Erstinspektion ergab folgendes: Das Wasser im Waschbecken hat die Farbe von Coca Cola, dafür geht das Wasser im Klo gar nicht. Der Teppich und die Böden sind so dreckig, dass ich nicht die Schuhe ausziehen wollte und die Kakerlake die unter der schmierigen Couch hervorgelaufen kam, war auch nicht das Highlight.

David und ich hätten es schon ausgehalten, denn das Bett war tadellos sauber und frisch überzogen und hatte ein sauberes Moskitonetz drüber. Wir wollten die meiste Zeit eh am Strand verbringen. Für ein 9 Monate altes Baby war das aber nicht ok. Außerdem haben wir 350 Euro für 3 Nächte mit Verpflegung bezahlt und dafür war es dann doch zu schäbig…

Also alles wieder packen und weg. Wenigstens war der Hotelmanager mit dem Isi telefoniert hat äußerst verständnisvoll. Wir bekommen unser ganzes Geld zurück und er trifft sich nächste Woche mit uns um zu erfahren, was alles nicht gepasst hat. Ist doch toll. Wir haben auch noch ein kleines Lunchpaket mit Toast, Butter, Marmelade und Erdnussbutter sowie zwei frische Flaschen Wasser bekommen.

Um ca. halb 4 ging es wieder los, diesmal ohne Kotzen, aber auch 6 Stunden lang.

Um halb 10 waren wir dann wieder zuhause. Ich habe mir ein Radler gegönnt und dann haben wir drei Tiefkühlpizzas aufgetaut und sind schlafen gegangen.

Positive Seite – wir konnten uns einmal die Gegend außerhalb von Jakarta ansehen und wir haben schöne Fotos vom Krakatau geschossen!

Hier die Fotos:

20150303_0126

Was für ein Tag…  0

Es hat gleich am Morgen begonnen. Ich hatte gestern Abend nämlich die glorreiche Idee in meiner hauseigenen Garage zu parken. Heute morgen fuhr ich dann frohen Mutes aus der Garage heraus, bzw. in die Garagenwand hinein… Ich hab anscheinend den Kurvenradius von dem VW Passat leicht unterschätzt. Natürlich hab ich ein paar große Kratzer vorne im Auto hinterlassen, die nicht zu übersehen sind. Bei uns in der Firma bedeutet ein Kratzer im Auto ja gleich den Weltuntergang, also ab in die Firma und dem Chef beichten.

Mit diesem Beginn konnte aus dem Tag ja nichts mehr werden. Um 10 Uhr ruft mich dann mein Ex Chef an, ob ich nicht vielleicht schnell nach Vechta kommen kann – heute Abend um 20:00 soll ich einen Job machen. Also alles mit meinem jetzigen Chef abgeklärt und dann schnell Flug suchen. Um 3 geht mein Flug Linz-Frankfurt-Bremen und ich bin angeblich rechtzeitig um sieben in Bremen. Also schnell schnell Arbeitskleidung ausfassen, denn meine Arbeitskleidung ist noch irgendwo zwischen Vechta und Ennsdorf auf einem LKW.

Schnell noch in die Wohnung packen. Jelena ist so lieb und fährt mich hin, da ich ja natürlich nach meinem morgendlichen Tête-à-Tête mit der Garagenwand nicht fahren darf. Kaum sind wir in Kronstorf angekommen, fällt mir auf, dass ich meine Wohnungsschlüssel nicht dabei hab. Ein kurzer Anruf im Base bestätigt meine Vermutung – sie liegen auf meinem Schreibtisch. Jelena fährt nochmal nach Ennsdorf und wieder zurück um meine Schlüssel zu holen, während ich im Kaffeehaus warte.

Um dreiviertel eins soll mein Taxi da sein, also hab ich noch eine dreiviertel Stunde Zeit zu packen und Mittagzuessen. Um 12:43 stehe ich dann auch schon bereit. Tja, und um 13:45 steh ich immer noch da, weil mein Taxi kummt net, kummt net, kummt net…

Zehn vor zwei ist dann auch mein Taxi da und wir rauschen in Wahnsinnsgeschwindigkeit zum Flughafen. Gerade rechtzeitig zum Einchecken bin ich dann auch da, schau auf die Anzeigetafel und da steht “Storniert”. Eine kurze Nachfrage an der Information ergibt dasselbe – der Flug Linz – Frankfurt wurde gecancelled.

Meine neue Flugroute ist jetzt Linz – Graz – Frankfurt – Bremen und dauert ganze sechs Stunden! Mit dem Auto wären es acht Stunden nach Vechta… Aber ich hab ja Zeit…

Und jetzt bin ich wieder in Vechta… It started right away in the morning. Yesterday evening I had the idea to park the company car in my garage – biiig mistake. This morning I didn’t find my way out and hit the garage wall. And my company is very strict on driving. So straight to the company to tell my boss. (BTW, it was the first day I had the car…)

After this morning stress the day went on along the same lines. At 10 Vechta called – I need to do a job at 8 p.m. in Vechta. So very quickly we find a flight Linz – Frankfurt – Bremen leaving at 3.

Jelena gives me a quick ride home and – of course – I forget my home keys on my desk. Jelena drives back to get them limiting my time for packing and having lunch to 45 minutes. But I manage to be right on time for my taxi – but my taxi isn’t… I wait one full hour until my taxi arrives and I’m really glad, that Jelena insisted on getting the taxi 2 hours early!

We manage it barely in time to get to the airport. I still have 45 minutes left so I still could check in … could check in – if my flight wasn’t cancelled.

Finally I get another flight Linz – Graz – Frankfurt – Bremen, starting at 5 p.m., landing in Bremen at 10:30. Only five and a half hours! To drive there takes eight!

After I make it to the wellsite at 11:30, the day is almost over and no more disasters happen!