Mosaik Tablett  0

In der Fundibox war diesmal ein Mosaik set! Ich wollte schon immer mal ausprobieren, wie man ein Mosaik macht.

Das Originalmotiv wäre einfach nur die Steine nach Farbe sortiert diagonal anzulegen. Ich habe mir aber die Steine angesehen und sofort ein anderes Motiv gesehen – einen Baum!

Und ich finde es ist sogar echt schön geworden!

Und außerdem endlich mal etwas, das ich auch verwende. Ich gehe ja jeden Tag in den zweiten Stock rauf arbeiten und da nehm ich Wasser und Kaffee mit. Das Tablett das ich sonst verwende ist so groß, dass ich immer an den Türgriffen anstoße, dieses Tablett hingegen passt genau!

Und als Beigeschenk gab es diesmal einen handgewebten Korb aus Swaziland. Ursprünglich stellt man da Flaschen hinein, aber ich hab es jetzt mal verwendet um ein bisschen Ordnung bei den Fernbedienungen zu schaffen!

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Abschminkpads  0

Ich habe mich gestern schnell hingesetzt und ein paar Abschminkpads gehäkelt. Ich habe drei Arten probiert und werde berichten welche am angenehmsten in der Verwendung sind.

Erste Variante – mit Noppen

Die erste Art die ich ausprobiert habe beruht fast zu 100% auf die Büschelmasche.

Anleitung:

  1. Reihe: Den Häkelfaden anschlagen und eine freie Masche machen. Dann in die erste Masche 6 Büschelmaschen mit je einer Kettmasche dazwischen, dann die Runde abschließen. Eine Büschelmasche macht man in dem man einmal umwickelt, einen Faden durch die Schlaufe holt, nochmal umwickelt und noch einen Faden durchholt. Jetzt hat man zusätzlich zu der normalen Schlaufe vier weitere Schlaufen auf der Häkelnadel. Die letzte aufgenommene Schlaufe durch alle anderen durchziehen.
  2. Reihe: In jede Büschelmasche und jede Kettmasche je eine Büschelmasche mit einer Kettmasche dazwischen – also gesamt 12 Büschelmaschen.
  3. Reihe: Nach ein bisschen experimentieren bin ich draufgekommen, dass es am Besten ist in zwei drittel der Maschen je eine Büschelmasche zu häkeln, wieder mit je einer Kettmasche dazwischen. Also 2 Büschelmaschen dann eine Masche freilasen. Ergibt 18 Büschelmaschen in der dritten Runde. Wenn man mehr macht wellen sich die Pads auf. (Hier kann man aufhören, wenn einem die Größe passt. Ich hab lieber größere Pads und hab deshalb noch eine 4. Reihe gemacht)
  4. Reihe: Wie Reihe 3. 2 Büschelmaschen mit Kettmasche dazwischen, dann eine Masche freilassen. Sollte 27 Büschelmaschen ergeben. (wenn man in meinem Bild zählt sind es 33 bei mir, darum hat sich das Pad ein bisschen aufgewellt).
Büschelmasche
Büschelmasche aufnehmen. 4 Schlaufen und die 5. durchziehen.
Fertiges Abschminkpad

Zweite Variante – Einfach

Die zweite Art war die einfachste, weil nur einfache Maschen und Stäbchen verwendet werden.

  1. Reihe: Angefangen wird mit einer Kette von 5 Luftmaschen, die zu einem Ring verbunden werden. In den Ring kommen 8 einfache Maschen die wieder mit einer Schlupfmasche zu einem Ring verbunden werden.
  2. Reihe: Eine Kettmasche, dann jeweils zwei einfache Maschen pro Masche. Das ergibt 16 Maschen gesamt.
  3. Reihe: Eine Kettmasche, dann abwechselnd eine einfache Masche und zwei einfache Maschen pro Masche. Das ergibt 24 Maschen gesamt.
  4. Reihe: 2 Kettmaschen, dann abwechselnd 2 Stäbchen und 1 Stäbchen pro Masche, was dann insgesamt 36 Stäbchen ergibt. (Hier kann man aufhören, ich habe aber noch eine weitere Reihe Stäbchen hinzugefügt für ein größeres Pad.
  5. Reihe: Wie 4. Reihe, was dann 54 Stäbchen sein sollten.
Größe nach 4 Runden
Fertiges Pad nach 5 Runden

Dritte Variante – Zweilagig

Dieses Pad ist komplizierter ergibt aber mehr Volumen, weil es dann am Ende zweilagig ist.

  1. Reihe: Beim Anschlag etwas mehr Faden stehen lassen als sonst. 21 Luftaschen, umdrehen und zwei einfache Maschen in die zweite Lufmasche häkeln, dann bis 2 vor ende einfache Maschen häkeln. Die letzten zwei Maschen zusammenhäkeln. (Einfach durch jede der beiden eine Schlaufe durchholen und auf einmal durchziehen. (Gesamt 20 Maschen)
  2. Reihe: 1 Luftmasche, die ersten zwei Maschen zusammenhäkeln, dann in jede Masche eine einfache Masche häkeln. in die letzte Masche kommen zwei Maschen.
  3. Reihe: 1 Luftmasche, zwei Maschen in die erste Masche, dann je eine. Die letzten zwei wieder zusammenhäken.
  4. Reihe bis 21. Reihe: Reihe 2 und drei wiederholen. Das ergibt dann einen Rhombus von der Form her, beide Endfäden sind auf der selben Seite. Etwas Faden stehen lassen und abenden.

Dann mit einem neuen Faden die erste und letzte Reihe zusammenhäkeln. Enden verknoten und die Rolle umstülpen, damit die Naht innen ist.

Dann mit den Enden auf jeder Seite um den Rand herum weben (damit man das Loch nachher zuziehen kann.

Fadenende um das Rollenende weben
Auf beiden Seiten und zuziehen

Dann die Fadenenden mittig durch das Ei auf die jeweils andere Seite ziehen und dann eng verknoten.

Das ergibt dann eine kleine Halbkugel.

Am einfachsten und (ohne getestet zu haben) am besten ist glaub ich Variante zwei. Aber der Gebrauch wird zeigen was am angenehmsten ist.

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Gärtnern  0

Ich habe seit heuer ein neues Hobby. Schon vor dem Lockdown im Dezember habe ich jede Menge Zubehör für die Pflanzenanzucht gekauft.

Unter anderem Mini-Aufzuchtglashäuser in die ich zu Beginn meinen Kräutergarten gestellt habe. Der ist nicht wirklich was geworden. Aber das war ein guter Test.

Mitte Jänner habe ich dann mit der Vorzucht meiner Artischokenpflanzen und der Cranberries begonnen. Während die Cranberries noch keinen Mucks gemacht haben (und auch nicht mehr machen werden). Geht es den Artischoken super gut! Aus den 15 oder so Keimen sind 13 Pflanzen geworden.

Mittlerweile sind die noch ein Stück größer.

Dieses Wochenende habe ich Schwarzwurzel, Erdbeeren und Schnittknoblauch gesät.

Die Schwarzwurzeln sind ziemlich witzige längliche Samen, die an Tannennadeln erinnern

Und die Erdbeeren habe ich brav nach Anleitung 6 Stunden im Wasserbad vorquellen lassen.

Jetzt heißt es wieder warten. Das nächste Update kommt in zwei Wochen, wenn ich dann die nächsten Pflanzen säe.

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Geburtstagsessen  0

Einen Tag vor meinem Geburtstag hat mir David ein 6-Gänge Menü von Six by Nico zubereitet. Das Thema war diesmal Los Angeles Streetfood.

Als ersten Gang ein Mac and Cheese Croquette. Also klassisch amerikanisches Mac and Cheese (überbackene Käsenudeln) aber paniert und fritiert. Dazu eine Chipotle-Mayonnaise.

Danach Soft Shell Tacos mit Schweinebauch und Chimichurri. Die Tacos waren nicht aus dem Packerl sondern sicher handgemacht. Das Schweinerne knusprig und die Chimichurri leicht scharf und sehr geschmackig. Chimichurri ist klassisch eine paste aus Petersil, Knoblauch, Olivenöl, Oregano, Rotweinessig und Chiliflocken.

Die nächsten drei Gänge bilden zusammen die Hauptspeise – Short Ribs mit geräuchertem Ketchup und Cole Slaw (Krautsalat). Ich habe ein bisschen recherchiert und Short Ribs sind zu deutsch angeblich die Hochrippe und auf gut österreichisch der Rostbraten. Das Fleisch kommt vom Rind und liegt zwischen der 8. und 12. Rippe.

Dazu gegrillter Mais-Salat (da war Paprika und Koriander drinnen).

Und ein Süßkartoffel mit Sauerrahmsoße

Als Nachspeise dann ein Haselnussnougat-Sorbet mit Zucker-Hippen und Dulce Latte.

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Oxford Island  0

Oxford Island (Oxford Insel) ist eine kleine Halbinsel am Südufer des Lough Neagh (spricht man übrigens Lock Nee aus).

Heute war ein super sonniger warmer Frühlingstag und deshalb sind wir eine Dreiviertelstunde mit dem Auto an den See gefahren. Oxford Island ist nicht so stark besucht, was angenehm ist.

In der Kinnego Marina haben wir das Auto geparkt und Oscar hat gleich ein Bad genommen.

Mittlerweile blühen hier die Schneeglöckchen, die Märzenbecher und Krokus sind erst am Aufgehen.

Am Wasser wars dann etwas windig aber super sonnig, was wir sehr genossen haben!

Der Rundweg hat ca. eine Stunde gedauert.

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Schlafzimmer umgestellt  0

Seit wir vor vier Jahren ins neue Haus gezogen sind, schlafen wir mit dem Bett an der Wand und dem Kopfende unterm Fenster. All das weil wir 5 Kleiderschrank-Einheiten haben (zwei IKEA Doppelschränke und einen einzelnen.

Wir haben aber schon vor zwei Jahren mit der Konmari Methode stark ausgemistet und gar nicht mehr so viele Sachen. Also haben wir uns entschlossen die Kästen auszuräumen, alles was wir nicht täglich brauchen in David’s Arbeitszimmer zu verfrachten und nur noch einen Kasten im Schlafzimmer zu haben – alles mit dem Ziel das Bett sinnvoll im Schlafzimmer anordnen zu können.

Teil eins – Kasten ausräumen!
1 Woche Testbetrieb mit nur einem Kasten für uns beide
Abbau und Umbau – beachtet auch den Dreckfleck rechts unten an der Wand – das ist wo Oscar immer geschlafen hat!
Eine Einheit bleibt bei David im Zimmer
Und fertig – selbst die Spiegeltüren konnten wir verwenden! Jetzt warten wir nur noch auf die Lieferung der neuen Nachtkästchen. Klick aufs Foto um alle Bilder zu sehen.

Fadenkunst – Boda-Boda  0

Und wieder ist es soweit. Ich habe eine Fundibox bekommen. Diesmal ist das Handwerk die Fadenkunst – dazu schlägt man Nägel in einen Untergrund (hier Kork und ich konnte sie einfach reindrücken) und verbindet sie dann mit bunten Fäden zu einem Bild. So ähnlich wie die Kinderrätsel bei denen man nummerierte Punkte verbinden muss damit man ein Bild erhält.

Was das wird, kann man vielleicht schon erraten. Ein Boda-Boda! Das ist afrikanisch für Fahrrad, manchmal auch Moped.

Hier das Ergebnis:

Als Geschenk gab es auch noch Tali-Steine, handgefertigt in Simbabwe! Das sind kleine Steine mit Wörtern drauf zur Inspiration und Motivation. Man sucht sich jeden Tag einen Stein aus und versucht dann der Inspiration zu folgen für den Tag. Worte drauf sind zum Beispiel Frieden, Freude, Mut, Vertrauen. Man wählt einfach den Stein, den man an dem Tag braucht und trägt ihn bei sich. Am nächsten Tag wählt man einen neuen.

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