Posts by Category : Gedanken

14. Dezember  0

Sei achtsam beim Schreiben deiner Weihnachtskarten

Für manche ist das alljährliche Schreiben und Schicken der Weihnachtskarten eine ungewollte Aufgabe die nur aus der Notwendigkeit und schlechtem Gewissen erledigt wird und beinhaltet keine richtige Freude. Hier sind ein paar Vorschläge diese Aufgabe achtsamer und mit mehr Gefühl auszuführen:

Hetze nicht durch diese Aufgabe – nimm dir Zeit die Karten in einer ruhigen und aufmerksamen Art und Weise zu schreiben. Für jede Karte denke an die Person, an die du die Karte schreibst. Wie hat diese Person es in deine Weihnachtskarten-Liste geschafft? Nimm dir einen Moment Zeit deine Gedanken auf die Verbindung zu lenken, die du mit der Person hast und was sie dir bedeutet.

Denke an die guten Wünsche, die du für den Empfänger hast, denk speziell an das Mitgefühl, dass diese Person in dir hervorruft und die guten dinge die du ihr wünscht.

Bemerke auch den physikalischen Teil dieser Aktivität. Fühle den Stift in deiner Hand, die Glattheit des Papieres, das haptische Gefühl des Kuverts, etc.

Du wirst bemerken wie die jeweilige individuellen Verbindungen zu deinen Freunden und deiner Familie diese mühsame Aufgabe in ein sinnhaftes Erlebnis verwandelt!

Und entschuldigt schon mal, die Karten, die ihr von mir bekommt hab ich vor dieser Erkenntnis des heutigen Tages geschrieben…

13. Dezember  0

Stelle deine Meinungen in Frage

Es ist schön wenn eine Familie zusammenkommt, aber jeden nah beieinander zu haben trägt das Potential von negativen Nebeneffekten die sich aus Ungeduld und Meinungsverschiedenheiten ergeben. Wenn das zu Weihnachten passiert, dann ist Achtsamkeit ein gutes Werkzeug um dem Entgegenzuwirken.

Sei Aufmerksam vor allem wenn du entweder ein Argument unterbringen möchtest oder eine starke Meinung zu einem Thema hast. Das kann gegenüber einem Verwandten, Freund, Kollege oder einer Bekanntschaft sein. Mach dir eine mentale Notiz über den Glauben, die Meinung, das Argument, das du gebracht hast. Später, wenn du alleine bist, nimm dir 10 Minuten Zeit dir vorzustellen, dass du das Gegenteil glaubst.

Deine Meinung kann politischer Natur sein, religiös, persönlich oder über das Leben im allgemeinen. Je stärker der Glaube, desto effektiver ist diese Übung.

Wie fühlt es sich an auf der Gegenseite deines Arguments zu stehen? Kannst du den Standpunkt des anderen nachvollziehen? Versuche dir vorzustellen wie deine Meinung für den anderen klingt. Bei dieser Übung gibt es keine falschen oder richtigen Antworten, es ist einfach nur eine Übung in Empathie und Einfühlungsvermögen. Vielleicht sind unsere Unterschiede nicht so krass wie wir glauben.

Wenn du achtsam gegenüber deinen eigenen Meinungen bist und sie in Frage stellst lernst du mehr über dich selbst und erhöhst dein Einfühlungsvermögen gegenüber anderen.

12. Dezember  0

Bewundere etwas

Weihnachten kann man stark mit dem Thema Wunder assoziieren. Man braucht nur ein kleines Kind ansehen, das mit großen Augen einen Weihnachtsbaum beWunderT und schon ist man mitten drinnen im Thema.

Bring ein bisschen mehr Wunder in dein Leben. Gehe zu einem Ort an dem es großartige Dinge gibt – große Dinge, alte Dinge, schöne Dinge – Wolkenkratzer, Bäume, ein Museum – und sieh dich mit frischen Augen um, als wenn du zum ersten mal hier wärst.

Beispiel Baum – bewundere die Schönheit des Baumes, von seiner Größe über sein Alter hin zu den kleinen Details in der Rinde und den Blättern.
Beispiel Flugzeug – beobachte ein Flugzeug das vorbeifliegt, bedenke die Weite des Himmels, bewundere wie dieser kleine Punkt der vorbeizieht so viele Menschen enthält, wie die Menschheit an sich so eine wundervolle Himmelsmaschine hervorgebracht hat.

Denke über solche Dinge nach und welche Gefühle sie in dir hervorrufen. Wird die Zeit langsamer? Bekommen die täglichen Dinge eine neue Perspektive?

Es sind so viele wundervolle Dinge um uns herum und wenn man sich Zeit nimmt diese wahrzunehmen und zu bewundern können die eigene Zufriedenheit stark erhöhen.

11. Dezember  0

Starte den Tag mit einem Lächeln

Lächeln ist gut für dich. Es entspannt den Körper und reduziert deinen Puls und es kann gleich in der Früh losgehen! Nimm dir einen Moment Zeit im Badezimmer und schenk dir ein breites Lächeln im Spiegel. Es kann sein, dass du dir ein bisschen komisch vorkommst am Anfang, aber mach weiter! Vielleicht hilft es dir an etwas Positives zu denken!

Bringe dieses Lächeln mit in deinen Tag. Lächle deinem Nachbarn zu, lächle deine Kollegen im Büro an. Gib ihrem Tag auch einen kleinen Aufschwung! Studien zeigen, dass Lächeln auch die Produktivität erhöht wenn man Aufgaben ausführt.

Nimm jede Möglichkeit wahr im Laufe des Tages zu Lachen. Es kann ein Witz sein, den du hörst, eine lustige Geschichte, es kann aus dem Nichts kommen. Zwinge dich nicht dazu aber wenn ein lustiger Moment vorbeikommt, sei voll präsent und genieße den Moment.

Lass das Lachen raus und es wird positive Energie und Entspannung daraus!

10. Dezember  0

Setze dir 3 Ziele

Weihnachten kann eine hektische Zeit sein – soziale Verpflichtungen, Hausarbeit und in der Arbeit! To-Do Listen können hilfreich sein aber je länger sie werden, desto mehr Stress können sie erzeugen.

Vereinfache deinen Tag indem du drei Ziele identifizierst – eine Top 3 Liste an Aufgaben, bei denen du weißt, dass du sie vor Ende des Tages erledigen kannst. Visualisiere diese Aufgaben vor deinem Tagesbeginn – bereite mental den besten Weg vor, wie du sie bewältigen kannst.

Eine nach der anderen kümmere dich um diese Ziele. Nimm dir die Zeit, die es benötigt die Aufgabe so gut wie möglich zu erfüllen. Bleibe auf den Prozess fokussiert, bis die Aufgabe erledigt ist. Genieße das Gefühl gute Arbeit geleistet zu haben. Hast du bemerkt, dass das Gefühl der Eile auftritt, jede Aufgabe so schnell wie möglich erledigen zu müssen nicht so stark ist, als wenn du eine Ellenlange Liste vor dir hast? Das ist weil du dir Zeit genommen hast und dich auf eine Aufgabe konzentriert hast.

Und mach dir keine Sorgen wenn es so aussieht als ob das nicht genug für einen Tag ist. Du kannst jederzeit mit anderen Dingen weitermachen sobald diese drei Hauptpunkte erledigt sind.

Eine Todo Liste zu verkleinern in ein kleineres Set hat viele Vorteile – unter anderem Stress Reduktion und erhöhte Produktivität und Zufriedenheit!

9. Dezember  0

Zeig ein bisschen Nächstenliebe

Schau dich nach einer Möglichkeit um etwas hilfreiches oder großzügiges für einen anderen Menschen zu machen – aber mach es anonym!

Es kann alles mögliche sein – wasch das Geschirr von jemandem ab, lass eine Schokolade am Tisch eines Kollegen liegen, oder wirf Müll weg, den du rumliegen siehst. Egal wie groß oder klein diese Tat ist, sag auf gar keinen Fall jemandem etwas davon.

Widerstehe der Versuchung deine nette Tat zu verbreiten und genieße die innere Befriedigung etwas wirklich selbstloses getan zu haben!

8. Dezember  0

Schau einen Weihnachtsfilm

Das Fernsehen sollte mittlerweile voll von Weihnachtsfilmen sein. Deine Aufgabe ist es dir einen Weihnachtsfilm anzusehen, aber anstatt die Geschichte als pure Unterhaltung an dir vorbeirauschen zu lassen, sieh achtsam zu.

Gib dem Film deine volle Aufmerksamkeit. Gib dein Handy ausser Reichweite und iss und trink nicht während du schaust – lass dich voll vereinnahmen von der Geschichte, den Themen, den Bildern, der gesamten Aufführung.

Konzentriere deine Gedanken auf deine Gefühle durch die Geschichte hinweg. Achte auf deinen Körper. Ändert sich deine Körpersprache durch den Film? Verspannst du dich bei aufregenden Szenen? Werden deine Augen nass in sentimentalen Momenten? Mach eine geistige Notiz davon.

Das ist ein Beispiel für achtsames Verhalten zu Zeiten, wenn wir normalerweise abschalten. Voll anwesend sein im Film kann dich dazu bringen Dinge zu bemerken, die du sonst nicht bemerkt hättest.

7. Dezember  0

Iss achtsam

Egal ob es ein Weihnachtskeks oder ein Stück Schokonikolo ist, nimm dir heute Zeit um deine Lieblings-Weihnachts-Süßigkeit achtsam zu essen und somit voll zu erleben!

1) Bevor du anfängst, denke über deine Auswahl an Weihnachts-Leckerei nach: Woher kommt sie? Wie wurde sie gemacht? Welche Inhaltsstoffe sind drinnen?

2) Fühl dich nicht schuldig, dass du dir etwas gönnst aber vermeide zu viel davon zu essen.

3) Bevor du isst, verwende deine anderen Sinne. Wie sieht dein Essen aus? Wie riecht es? Wie fühlt es sich an? Rinnt dir das Wasser im Mund zusammen? Knurrt dein Magen? Erlebe diesen Moment der Vorfreude zur Gänze.

4) Mach den ersten Bissen, aber kau nicht gleich, nimm dir Zeit. Lass ihn ein bisschen auf der Zunge liegen. Dann kaue langsam. Beobachte das Gefühl und den Geschmack. Das Gefühl von jedem Bissen in deinem Mund.

5) Beobachte auch deine Gefühle. Wie fühlst du dich?

Diese Aufgabe zeigt uns wie sehr man etwas genießen kann, wenn man sich Zeit dafür nimmt!

6. Dezember  0

Übe achtsames Warten

Es kann eine lange Schlange von vorweihnachtlichen Einkäufern in einer Boutique oder einem Supermarkt sein, es kann ein Verkehrsstau sein auf dem Weg in die Stadt, es kann auch etwas gänzlich unerwartetes sein; aber irgendwann in dieser Weihnachtszeit wirst du auf etwas warten müssen. Statt diese erzwungenen Pausen als etwas Frustrierendes und Lästiges zu sehen, nutze sie zu deinem Vorteil und nimm sie als Möglichkeiten Achtsamkeit zu üben.

Wenn du in einer Schlange wartest, lenke deine Gedanken auf deinen Atem. Blick dich um, sieh was um dich herum passiert. Was siehst du, hörst du, fühlst du, riechst do? Lenke deine Aufmerksamkeit auf die anderen Menschen um dich herum, lausche den verschiedenen Geräuschen. Bedenke jegliche gegenwärtigen körperlichen Gefühle, sowie Emotionen die du spürst.

Sie dich um nach Pausen in deinem Leben in welchen du das tun kannst – wenn der Computer hängt, das Wasser für den Tee kocht, du auf den Bus wartest…

Versuche im Moment zu sein und ihn zu genießen anstatt ungeduldig darauf zu warten, dass er vorbeigeht!

5. Dezember  0

Zum Krampus heute ist die Aufgabe:

Schreibe eine Liste an das Christkind

Nicht so eine wie ein Kind schreiben würde. Diese Liste soll eine achtsame freie Schreibübung werden. Nimm einen Stift und eine Seite Papier und nimm dir 30 Minuten Zeit.

Ohne dich mental vorzubereiten, beginn die Sachen aufzuschreiben, die du dir am meisten vom Christkind wünscht. Aber denke weiter als Geschenke – beziehe all die immateriellen Aspekte mit ein: die Gefühle die du haben möchtest, die Situationen die du willst das passieren.

Mit jedem Punkt auf deiner Liste fokussiere deine Gedanken nur auf diesen einen Gedanken und lass deine Gedanken weiter gehen und sieh wo du ankommst. Erforsche die Gründe hinter deinen Wünschen und schreib weiter was dir einfällt.

Es kann die Hoffnung auf eine harmonische Familienzusammenkunft sein; oder du würdest Weihnachten gerne durch die Augen eines Kindes sehen. Was auch immer in den Sinn kommt, schreib es auf.

Und mach dir keine Sorgen, wenn du vom Thema Weihnachten wegdriftest. Das einzige Ziel ist es deine Gedanken zu Papier zu bringen und zu sehen wohin sie dich führen.

Gedanken zu Ende denken und weiter zu führen als du normalerweise würdest kann eine sehr entspannendes und aufschlussreiches Erlebnis sein.