Posts by Category : Gedanken

16. Dezember  0

Übe dich in Selbstliebe

Mit allem was gerade los ist – Geschenke kaufen, soziale Verpflichtungen mit Freunden und Familie (Punschstand?) – kann es vorkommen, dass wir jetzt in der Weihnachtszeit mehr an andere denken als an uns selbst. Und es kann leicht passieren, dass unsere Sorgen überhand nehmen und manchmal kann es vorkommen das wir des Nächtens wachliegen und uns über unsere eigenen Unzulänglichkeiten sorgen oder über andere Dinge die nicht so gelaufen sind, wie wir es uns gewünscht haben.

Es ist wichtig sich selbst nicht aus dem Auge zu verlieren und sich auch mal für die eigenen positiven Eigenschaften zu gratulieren. Heute, wenn dein Tag zu Ende geht, übe dich in Selbstliebe indem du drei Sachen aufschreibst die du heute gut gemacht hast.

Du kannst schreiben was dir in den Sinn kommt – dass du gute Arbeit geleistet hast, gut gegessen hast oder Sport gemacht hast, dass du jemandem ein guter Freund wars oder jemandem ausgeholfen hast! Egal was du heute gut gemacht hast egal ob groß und wichtig oder klein! Das Ziel ist dir ein bisschen Zeit zu nehmen über dich selbst in einer positiven Art und Weise nachzudenken.

Für diese Aufgabe muss man an Positives denken anstatt an Negatives was uns hilft mental glücklicher und gesünder zu sein.

15. Dezember  0

Die halbe Strecke bis Weihnachten ist schon geschafft. Und es ist der dritte Advent.

Genieße ein Heißgetränk

Es wird Zeit dir etwas Gutes zu tun und eine entspannende Pause mit einem Getränk zu genießen. Entscheide zuerst welches warme, beruhigende Getränk du bevorzugst – Tee, Kaffee, Kakao oder zu aktuellem Anlass ein Weihnachtspunsch? Und dann legst du deine volle Aufmerksamkeit in das Erlebnis.

1) Pass gut auf und höre zu und beobachte wie dein Getränk vorbereitet wird – das blubbern von kochendem Wasser, der Dampf der aufsteigt, der Geruch deines Getränks, spür die Bewegung deines Löffels während du umrührst – beobachte jede kleine Aktion.

2) Nimm die Tasse in beide Hände – wenn sie nicht zu heiß ist! Und spüre die Wärme durch deine Hände steigen und in deinen Körper wandern

3) Trinke friedlich und fokussiere allein darauf – drehe dein Handy ab. Widerstehe allen äußeren Ablenkungen – lass deine Aufmerksamkeit bei deinem Getränk.

4) Nimm jeden Schluck langsam – schmecke ihn, freue dich über den Geschmack, fühle die Flüssigkeit in deinem Mund und wie sie deine Kehle hinunterrinnt und in deinem Magen ankommt.

5) Nimm dir Zeit. Hetze nicht durch diese Übung. Brauche so lange so lange du dein Getränk genießt. Wie fühlst du dich dabei? Bist du entspannt? Aufgewärmt? Hast du neue Energie getankt?

Achtsam zu trinken hilft dir deine Aufmerksamkeit auf eine Sache richten zu lernen und ist sehr effektiv wenn du dich entspannen willst.

14. Dezember  0

Sei achtsam beim Schreiben deiner Weihnachtskarten

Für manche ist das alljährliche Schreiben und Schicken der Weihnachtskarten eine ungewollte Aufgabe die nur aus der Notwendigkeit und schlechtem Gewissen erledigt wird und beinhaltet keine richtige Freude. Hier sind ein paar Vorschläge diese Aufgabe achtsamer und mit mehr Gefühl auszuführen:

Hetze nicht durch diese Aufgabe – nimm dir Zeit die Karten in einer ruhigen und aufmerksamen Art und Weise zu schreiben. Für jede Karte denke an die Person, an die du die Karte schreibst. Wie hat diese Person es in deine Weihnachtskarten-Liste geschafft? Nimm dir einen Moment Zeit deine Gedanken auf die Verbindung zu lenken, die du mit der Person hast und was sie dir bedeutet.

Denke an die guten Wünsche, die du für den Empfänger hast, denk speziell an das Mitgefühl, dass diese Person in dir hervorruft und die guten dinge die du ihr wünscht.

Bemerke auch den physikalischen Teil dieser Aktivität. Fühle den Stift in deiner Hand, die Glattheit des Papieres, das haptische Gefühl des Kuverts, etc.

Du wirst bemerken wie die jeweilige individuellen Verbindungen zu deinen Freunden und deiner Familie diese mühsame Aufgabe in ein sinnhaftes Erlebnis verwandelt!

Und entschuldigt schon mal, die Karten, die ihr von mir bekommt hab ich vor dieser Erkenntnis des heutigen Tages geschrieben…

13. Dezember  0

Stelle deine Meinungen in Frage

Es ist schön wenn eine Familie zusammenkommt, aber jeden nah beieinander zu haben trägt das Potential von negativen Nebeneffekten die sich aus Ungeduld und Meinungsverschiedenheiten ergeben. Wenn das zu Weihnachten passiert, dann ist Achtsamkeit ein gutes Werkzeug um dem Entgegenzuwirken.

Sei Aufmerksam vor allem wenn du entweder ein Argument unterbringen möchtest oder eine starke Meinung zu einem Thema hast. Das kann gegenüber einem Verwandten, Freund, Kollege oder einer Bekanntschaft sein. Mach dir eine mentale Notiz über den Glauben, die Meinung, das Argument, das du gebracht hast. Später, wenn du alleine bist, nimm dir 10 Minuten Zeit dir vorzustellen, dass du das Gegenteil glaubst.

Deine Meinung kann politischer Natur sein, religiös, persönlich oder über das Leben im allgemeinen. Je stärker der Glaube, desto effektiver ist diese Übung.

Wie fühlt es sich an auf der Gegenseite deines Arguments zu stehen? Kannst du den Standpunkt des anderen nachvollziehen? Versuche dir vorzustellen wie deine Meinung für den anderen klingt. Bei dieser Übung gibt es keine falschen oder richtigen Antworten, es ist einfach nur eine Übung in Empathie und Einfühlungsvermögen. Vielleicht sind unsere Unterschiede nicht so krass wie wir glauben.

Wenn du achtsam gegenüber deinen eigenen Meinungen bist und sie in Frage stellst lernst du mehr über dich selbst und erhöhst dein Einfühlungsvermögen gegenüber anderen.

12. Dezember  0

Bewundere etwas

Weihnachten kann man stark mit dem Thema Wunder assoziieren. Man braucht nur ein kleines Kind ansehen, das mit großen Augen einen Weihnachtsbaum beWunderT und schon ist man mitten drinnen im Thema.

Bring ein bisschen mehr Wunder in dein Leben. Gehe zu einem Ort an dem es großartige Dinge gibt – große Dinge, alte Dinge, schöne Dinge – Wolkenkratzer, Bäume, ein Museum – und sieh dich mit frischen Augen um, als wenn du zum ersten mal hier wärst.

Beispiel Baum – bewundere die Schönheit des Baumes, von seiner Größe über sein Alter hin zu den kleinen Details in der Rinde und den Blättern.
Beispiel Flugzeug – beobachte ein Flugzeug das vorbeifliegt, bedenke die Weite des Himmels, bewundere wie dieser kleine Punkt der vorbeizieht so viele Menschen enthält, wie die Menschheit an sich so eine wundervolle Himmelsmaschine hervorgebracht hat.

Denke über solche Dinge nach und welche Gefühle sie in dir hervorrufen. Wird die Zeit langsamer? Bekommen die täglichen Dinge eine neue Perspektive?

Es sind so viele wundervolle Dinge um uns herum und wenn man sich Zeit nimmt diese wahrzunehmen und zu bewundern können die eigene Zufriedenheit stark erhöhen.

11. Dezember  0

Starte den Tag mit einem Lächeln

Lächeln ist gut für dich. Es entspannt den Körper und reduziert deinen Puls und es kann gleich in der Früh losgehen! Nimm dir einen Moment Zeit im Badezimmer und schenk dir ein breites Lächeln im Spiegel. Es kann sein, dass du dir ein bisschen komisch vorkommst am Anfang, aber mach weiter! Vielleicht hilft es dir an etwas Positives zu denken!

Bringe dieses Lächeln mit in deinen Tag. Lächle deinem Nachbarn zu, lächle deine Kollegen im Büro an. Gib ihrem Tag auch einen kleinen Aufschwung! Studien zeigen, dass Lächeln auch die Produktivität erhöht wenn man Aufgaben ausführt.

Nimm jede Möglichkeit wahr im Laufe des Tages zu Lachen. Es kann ein Witz sein, den du hörst, eine lustige Geschichte, es kann aus dem Nichts kommen. Zwinge dich nicht dazu aber wenn ein lustiger Moment vorbeikommt, sei voll präsent und genieße den Moment.

Lass das Lachen raus und es wird positive Energie und Entspannung daraus!

10. Dezember  0

Setze dir 3 Ziele

Weihnachten kann eine hektische Zeit sein – soziale Verpflichtungen, Hausarbeit und in der Arbeit! To-Do Listen können hilfreich sein aber je länger sie werden, desto mehr Stress können sie erzeugen.

Vereinfache deinen Tag indem du drei Ziele identifizierst – eine Top 3 Liste an Aufgaben, bei denen du weißt, dass du sie vor Ende des Tages erledigen kannst. Visualisiere diese Aufgaben vor deinem Tagesbeginn – bereite mental den besten Weg vor, wie du sie bewältigen kannst.

Eine nach der anderen kümmere dich um diese Ziele. Nimm dir die Zeit, die es benötigt die Aufgabe so gut wie möglich zu erfüllen. Bleibe auf den Prozess fokussiert, bis die Aufgabe erledigt ist. Genieße das Gefühl gute Arbeit geleistet zu haben. Hast du bemerkt, dass das Gefühl der Eile auftritt, jede Aufgabe so schnell wie möglich erledigen zu müssen nicht so stark ist, als wenn du eine Ellenlange Liste vor dir hast? Das ist weil du dir Zeit genommen hast und dich auf eine Aufgabe konzentriert hast.

Und mach dir keine Sorgen wenn es so aussieht als ob das nicht genug für einen Tag ist. Du kannst jederzeit mit anderen Dingen weitermachen sobald diese drei Hauptpunkte erledigt sind.

Eine Todo Liste zu verkleinern in ein kleineres Set hat viele Vorteile – unter anderem Stress Reduktion und erhöhte Produktivität und Zufriedenheit!

9. Dezember  0

Zeig ein bisschen Nächstenliebe

Schau dich nach einer Möglichkeit um etwas hilfreiches oder großzügiges für einen anderen Menschen zu machen – aber mach es anonym!

Es kann alles mögliche sein – wasch das Geschirr von jemandem ab, lass eine Schokolade am Tisch eines Kollegen liegen, oder wirf Müll weg, den du rumliegen siehst. Egal wie groß oder klein diese Tat ist, sag auf gar keinen Fall jemandem etwas davon.

Widerstehe der Versuchung deine nette Tat zu verbreiten und genieße die innere Befriedigung etwas wirklich selbstloses getan zu haben!

8. Dezember  0

Schau einen Weihnachtsfilm

Das Fernsehen sollte mittlerweile voll von Weihnachtsfilmen sein. Deine Aufgabe ist es dir einen Weihnachtsfilm anzusehen, aber anstatt die Geschichte als pure Unterhaltung an dir vorbeirauschen zu lassen, sieh achtsam zu.

Gib dem Film deine volle Aufmerksamkeit. Gib dein Handy ausser Reichweite und iss und trink nicht während du schaust – lass dich voll vereinnahmen von der Geschichte, den Themen, den Bildern, der gesamten Aufführung.

Konzentriere deine Gedanken auf deine Gefühle durch die Geschichte hinweg. Achte auf deinen Körper. Ändert sich deine Körpersprache durch den Film? Verspannst du dich bei aufregenden Szenen? Werden deine Augen nass in sentimentalen Momenten? Mach eine geistige Notiz davon.

Das ist ein Beispiel für achtsames Verhalten zu Zeiten, wenn wir normalerweise abschalten. Voll anwesend sein im Film kann dich dazu bringen Dinge zu bemerken, die du sonst nicht bemerkt hättest.

7. Dezember  0

Iss achtsam

Egal ob es ein Weihnachtskeks oder ein Stück Schokonikolo ist, nimm dir heute Zeit um deine Lieblings-Weihnachts-Süßigkeit achtsam zu essen und somit voll zu erleben!

1) Bevor du anfängst, denke über deine Auswahl an Weihnachts-Leckerei nach: Woher kommt sie? Wie wurde sie gemacht? Welche Inhaltsstoffe sind drinnen?

2) Fühl dich nicht schuldig, dass du dir etwas gönnst aber vermeide zu viel davon zu essen.

3) Bevor du isst, verwende deine anderen Sinne. Wie sieht dein Essen aus? Wie riecht es? Wie fühlt es sich an? Rinnt dir das Wasser im Mund zusammen? Knurrt dein Magen? Erlebe diesen Moment der Vorfreude zur Gänze.

4) Mach den ersten Bissen, aber kau nicht gleich, nimm dir Zeit. Lass ihn ein bisschen auf der Zunge liegen. Dann kaue langsam. Beobachte das Gefühl und den Geschmack. Das Gefühl von jedem Bissen in deinem Mund.

5) Beobachte auch deine Gefühle. Wie fühlst du dich?

Diese Aufgabe zeigt uns wie sehr man etwas genießen kann, wenn man sich Zeit dafür nimmt!