Archive for 19:00


Feb 28 2012

Die letzten drei Tage auf Tobago

Urlaub / Vacation - 3 months ago - cheesy

Wir sind die letzten drei Tage auf Tobago ruhig angegangen. Einen Tag haben wir entspannt.

Fotos:

Den zweiten Tag war mehr Action, weil wir um 4:30 in der Früh zur Regenwaldtour mit Chris aufgebrochen sind. Und am Abend war die Sunday School in Buccoo, wo wir gegrillte Languste gegessen haben.

Fotos:

Am dritten Tag war dann schon der Abflug. Da haben wir auch nicht viel gemacht. Kleiner Schwank von der Rückreise:

Zuerst verzögerte sich der Abflug von Tobago. Laut dem Piloten ist eine Chinesin eingereist, die mit einem Mann aus Trinidad verheiratet ist. Da sie ihre Heiratsurkunde nicht dabei hatte und ihr Mann gerade auf Trinidad, nicht auf Tobago war, ließen die Behörden sie nicht einreisen und sie musste wieder aufs Flugzeug gebracht werden. Dann konnten wir endlich abfliegen. Kurz vor der Landung auf Barbados mussten wir noch zwei Warteschleifen fliegen, weil ein Flugzeug auf der Flugbahn einen Vogel ins Triebwerk bekommen hat und jetzt noch aufgeräumt werden muss. Endlich auf Barbados ließen uns die Behörden zuerst eine Viertelstunde herumstehen, da der Taschenscanner ausgefallen war, dann geleiteten sie uns durch den Flughafen zu den anderen Scannern. Ein paar Leute bogen schon mal in Geschäfte ab… Wieder im Flugzeug hatten wir die nächste Verzögerung – aufgrund von Doppelbesetzungen von Sitzplätzen im Flugzeug war die Flugsicherung länger an Bord und es wurde lang und breit diskutiert, wer wo sitzen darf. Nur eins hat geklappt – trotz Streik in Frankfurt hatten wir keine Probleme dort und haben unseren Flug nach Wien zeitgerecht antreten können!

Fotos:


Feb 24 2012

Island Man Tour

Urlaub / Vacation - 3 months ago - cheesy

Heute waren wir auf einer Schnorchel- und Badetour. Nachdem wir mit ein wenig Verzögerung um 11 abgeholt wurden, fuhren wir mit dem Motorboot hinaus, den Norden der Insel entlang. Heute war starker Wind und somit ein sehr hoher Seegang.

Dexter, unser Guide, hat die Tour deshalb verkürzt und wir sind anstatt die lange Nordküste entlangzufahren gleich in einem Korallenriff schnorcheln gegangen. Auch beim Schnorcheln war der Seegang recht stark, was es recht mühsam gemacht hat. Als ich dann mit den Füßen an den Korallen gestriffen bin wollte ich nur noch raus – das war mir dann doch zu nah!

Danach sind wir zur No Man’s Land gefahren und haben dort gemeinsam mit 100 anderen Touristen gegrillt und die Sonne genossen. Danach noch eine Fahrt zum Nylon Pool in dem wir gebadet und Bier getrunken haben.

Der Tag endete mit einem wunderschönen Abendrot.

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Feb 23 2012

Buccoo

Urlaub / Vacation - 3 months ago - cheesy

Zurück auf Tobago haben wir sogleich unser Dörfchen erkundschaftet. Unser Apartment (Reefview Apartments) liegt wunderschön auf einem kleinen Riff mit Blick über das Buccoo Bay.

Wir haben den Tag am Strand verbracht und dann im Restaurant El Pescador zu Abend gegessen – Languste, Tintenfisch und Shrimps.

Restliche Fotos:


Feb 22 2012

Asphaltsee

Urlaub / Vacation - 3 months ago - cheesy

Nachdem heute Abend unser Flug zurück nach Tobago geht, haben wir uns einen Fahrer organisiert, der uns auf den Süden der Insel bringt, zum Asphaltsee. Die haben uns dort zwar furchtbar abgezockt, aber es war sehr interessant. Im Reiseführer habe ich gelesen, dass auch die Straßen in Österreich und Deutschland zum Teil aus Trinidad Asphalt bestehen. Der Asphaltsee ist ein natürliches Asphaltvorkommen. Es ist schon komisch darauf herumzulaufen, da alles recht weich ist und man Spuren hinterlässt. Interessant ist auch die Form – der Asphaltsee besteht aus lauter Hügeln mit kleinen Spalten dazwischen, so wie der Asphalt nach oben quillt. In diesen Spalten sammelt sich Wasser und man kann dort den Teer herausziehen.

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Feb 21 2012

Karneval!

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Bunt, laut und sehr toll!

Sachen, die uns sehr positiv überrascht haben: Es war alles sehr friedlich, kaum Alkohol, super organisiert, sehr viel Sicherheitspersonal und ständige Putztruppen zwischen den Bands – somit war alles sauber!

Highlights für mich waren die Indianer Bands, die Matrosen und MacFarlane.

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Feb 20 2012

J’Ouvert und Karnevalsmontag

Urlaub / Vacation - 3 months ago - cheesy

Nach dem Aufstehen um 3 Uhr morgens brachte uns das Shuttle in die Stadt. Nach kurzem Spaziergang erreichten wir auch unseren Bandstand. Dort war leider das Chaos ausgebrochen. Ihr Bandwagen ist auf der Autobahn von der Straße abgekommen und liegt im Graben. Nach einer halben Stunde warten mit Gratisgetränken haben wir uns dann entschlossen auf eigene Faust loszugehen. Zuerst sind wir einer Band mit Lautsprecherboxen auf Vollgas nachgegangen, dann haben wir zum Glück die Steel Band gefunden, der ich schon das letzte mal vor drei Jahren nachgegangen bin. Stephan hat sich auch sogleich mit der Schlammbadewanne angefreundet, die die Band nachgezogen hat und sich als Ganzer mit Handy und Allem hineingelegt. Wir anderen haben uns auf die Farben beschränkt.

Beim Morgengrauen sind wir mehr oder weniger gut betrunken vom Shuttle wieder abgeholt worden und haben ausgiebig geduscht. Nach ein paar Stunden Schlaf gingen wir den Karnevalsmontag begutachten. Der Montag ist nur halb so gut, weil die meisten Leute noch nicht im vollen Kostüm unterwegs sind – das kommt dann erst morgen. Trotzdem konnten wir schon viel sehen.

Zum Abschluss haben wir uns Phoulouri mit Mangosoße und dann leider noch Phoulouri mit Pfeffersoße gegönnt. Das sind kleine frittierte Bällchen in Soße. War gut, nur die Pfeffersoße war wirklich übelst scharf!


Feb 19 2012

Botanischer Garten und Port of Spain

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Da morgen der Karnevalsauftakt ist, haben wir heute ein bisschen entspannt. Nach einem späten Frühstück sind wir mit dem Shuttle nach Port of Spain hinuntergefahren. Zuerst haben wir uns den botanischen Garten angesehen.

Dann sind wir quer über Queens Park Savannah in die Stadt marschiert auf der Suche nach dem Kinderkarneval, den wir dann aber leider verpasst haben. Wir sind dann bis zum Sonnenuntergang durch die Stadt spaziert.

Restliche Fotos:


Feb 18 2012

Asa Wright Vogelreservat und Caroni Sümpfe

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Heute haben wir fast den ganzen Tag im Asa Wright Vogelreservat verbracht. Wir hatten eine richtig nette Führerin, die uns auch ganz viele Vögel und Pflanzen zeigte. Nach einem sehr guten Buffet mit lokalem Essen haben wir eineinhalb Stunden auf der Terrasse verbracht und Vögel beobachtet – traumhaft!

Bei der Heimfahrt ließ sich der Fahrer nach langem hin und her überreden uns bei den Caroni Sümpfen rauszusetzen und wir fuhren mit dem Boot in die Mangroven hinein um die roten Scharlachsichler und die weißen Silberreiher und Kuhreiher zu beobachten.

Restliche Fotos:


Feb 17 2012

Pigeon Point und Trinidad

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Nachdem unser Flug nach Trinidad um 14:30 losgeht, haben wir uns entschlossen am Vormittag am Strand zu entspannen. Pigeon Point – der angeblich schönste Strand Tobagos – ist ja nicht weit von unserem Hotel. Wir waren ein bisschen schwimmen und David und Susanne haben die Zeit genutzt Fotos von den Kite Surfern zu machen. Einen Cocktail haben wir noch am Strand genossen, dann gings los nach Trinidad.

Am Flughafen in Port of Spain, der Hauptstadt von Trinidad, waren acht der traditionellen Karnevallskostüme ausgestellt mit Erklärung der Bedeutung. Hier eine Übersetzung der Tafeln (Die 2012 Karnevals Fotos findet ihr dann im Album vom Karneval):

Pierrot Grenade:
Pierrot Grenade (Pierrot von der französichen Clownfigur) war eine fein gekleidete Karnevalsfigur und ein äußerst begabter Gelehrter / Hofnarr, der stolz auf seine Fähigkeit war jedes Wort auf seine eigene Art zu buchstabieren und Shakespeare Charaktere, wie Julius Caesar, Marcus Antonius und Othello, lang und breit zu zitieren. Pierrot Grenade ist eine Satire auf die reicheren und respektableren Pierrots.

Pierrot Grenades haben wir keine gesehen – doch der hier kam ihm wohl am nächsten:

Baby Doll:
Der Baby Doll Charakter, welcher bereits nicht mehr existiert, wurde bis in die 1930er gespielt. Die Karnevalsfigur porträtiert eine bunt gekleidete Puppe mit einem Rüschenkleid und einem Bonnet. In ihren Armen trägt sie eine Puppe, die ihr uneheliches Kind symbolisiert. Die Verkleidete stoppt männliche Passanten und beschuldigt sie, der Kindsvater zu sein.

Auch hiervon haben wir keine gesehen, aber MacFarlane hat eine grausige Version davon gemacht:

Clown:
Traditionell wurden die Clowns als „Narren“ angesehen und präsentierten alle möglichen Possen um die Menge zu erheitern. Diese Clowns trugen weite Kleidung und große rote Nasen, wirres Haar, große Schuhe und hatten oft weiße Gesichter.

Obwohl wir hiervon auch keine gesehen haben, gab es doch ein paar Clownartige gestalten:

Mad Cow (Wahnsinnige Kuh):
Die Kuh Band geht zurück auf die Tage der Camboulay, dem Vorgänger des Karnevals (ein Erntedankfest bei dem Calypsomusik gespielt wurde) und wurde traditionell von Schlachthaus Angestellten gespielt. Am Karnevalsmontag bestand diese Band aus einer kleinen Gruppe von Männern, die mit Kleidern, die aus Reissäcken genäht wurden, bekleidet waren.

Hier haben wir ein Exemplar vom Karneval 2012:

Dame Lorraine:
Die Dame Lorraine war ein Karnevalscharakter, der von den französischen Plantagenbesitzern des 18. und frühen 19. Jahrhunderts gespielt wurde. Sie kleideten sich in elegante Kostüme der Französischen Aristokratie und zogen in Gruppen in Privathäusern und -höfen am Karnevalssonntag in der Nacht auf.

Another one that was present:

Suck me nose sailor (Lange Nase Matrose):
Dieser Charakter wurde während der 1880er eingeführt, als amerikanische, französische und englische Marineschiffe nach Trinidad kamen. Heute ist es eine der dominierenden Karnevalsfiguren und wurde oftmals abgeändert.

Keine “Langnasen” aber viele Matrosen:

Jab Jab:
Der Name dieses Mas Charakters kommt vom französischen Dialekt für „Diable Diable“, was soviel wie einen hübschen Teufel bedeutet. Das Kostüm erinnert an einen Mittelalterlichen Hofnarren.

Eine Band war als Jab Jabs verkleidet:

Bat (Fledermaus):
Das Fledermauskostüm ist normalerweise schwarz oder braun und enganliegend. Der Kopfteil bedeckt den gesamten Kopf und wird aus Schwanendaunen und Pappmaschee gefertigt – Gesicht, Zähne, Nase und runde Augen. Der Mund wird zum Durchsehen verwendet und öfters mal wird die Maske auf die Stirn hinaufgeschoben um frische Luft zu tanken.

Auch hiervon eine:

Weitere Traditionelle Charaktere sind:

Fancy Indians (extravagante Indianer):
Eines der spektakulärsten Mas Kostüme, die Fancy Indians, basiert auf die Ureinwohner Nordamerikas. Der Verkleidete selbst entscheidet wie teuer oder extravagant sein Kostüm sein soll. Diese Bands enthalten oft den Chief und seine Familie, eine Gruppe von Chiefs oder eine Gruppe von Kriegern.

Moko Jumbie:
Die Stelzentänzer sind in der ganzen Karibik verbreitet. Es ist ein traditioneller Charakter der ursprünglich aus Westafrika kommt. Das Wort “Moko” kommt stammt vom Namen eines Westafrikanischen Gottes und “Jumbie” oder “Ghost” (Geist, Gespenst) wurde von den befreiten Sklaven nach der Sklavenbefreiung hinzugefügt. Der allgemeine Glaube war, dass die Höhe der Stelzen mit der Fähigkeit Böses vorherzusagen gleichzusetzen war. Die Moko Jumbies wurden als die Beschützer des Dorfes gesehen.

In Trinidad wurden uns dann auf der Straße Leguane angeboten, wir haben uns aber doch entschieden stattdessen ins Sweet Lime Abendessen zu gehen.

Restliche Fotos:


Feb 16 2012

Cocricos und Englishmen’s Bay

Urlaub / Vacation - 3 months ago - cheesy

Etwas später als am Vortag sind wir heute Richtung Norden losgefahren. Als allererstes haben wir dann unsere Touren für den zweiten Teil in Tobago geplant. Als dann alles erledigt war, sind wir dann noch ein bisschen im Kreis gefahren, bis wir eine Tankstelle gefunden haben, die auch Benzin für uns hat. Dann war es auch schon Mittag als wir am Mt. Irvine Bay angekommen sind und dort im Surf Restaurant Flying Fish sowie Hai mit Pommes oder Brötchen gegessen haben.

Gesättigt haben wir dann gleich ein paar Kurven weiter eine verlassene Farm aufgesucht auf der Tobagos Nationalvögel, die Cocricos, gefüttert werden. Zwar nur um 10:00 und um 16:00 aber wir haben das kurzerhand selbst übernommen und ihnen die Schalen unserer saftigen Guaven überlassen. War das ein Augenschmaus! Eine ganze Horde dieser Fasanartigen Vögel hat sich auf unsere Früchte gestürzt und wir konnten sie ganz aus der Nähe betrachten.

Sobald wir alles aufgegessen haben, wollten wir noch die auf einer Tafel angepriesenen Wanderwege mit der traumhaften Aussicht erkundschaften. Also ab den Berg hinauf. Aber leider war die Aussicht ein wenig verwachsen. Trotzdem konnten wir jede Menge tolle Fauna und Flora bewundern.

Zurück beim Auto entschlossen wir und dann noch zu einer abendlichen Fahrt um die halbe Insel zum Englishmen’s Bay. Englishmen’s Bay ist ein sehr steiler Strand mit ständig starken Wellen, die uns sehr viel Spaß bereitet haben.

Zum Essen gab es leider nichts mehr und auf dem gesamten Heimweg haben wir auch nichts gefunden. Die glorreiche Idee des Reiseführers zum Lobster Terminator (soviel Hummer, wie man essen kann) zu fahren, hat leider nichts gebracht – dort war es irgendwie tot. Stattdessen haben wir sehr gute Pizza gegessen und dann unsere Koffer gepackt, denn bald geht es nach Trinidad!

Restliche Fotos: